Wilhelm Vischers Weihnachtsbrief an die Juden in der Schweiz von 1942: „Wir denken mit Schamröte daran, was seit je in «christlichen» Völkern an Israel verbrochen wurde. Seien Sie versichert, liebe jüdische Brüder und Schwe­stern, wir beten für Sie, daß der treue Gott Sie heute durch alle Ihre Drangsal hindurchtrage und seine herrlichen Verheißungen an Ihnen wahr mache.“

Unter dem Eindruck der nationalsozialistischen Judenvernichtung entwarf Wilhelm Vischer 1942 einen Weihnachtsbrief an die Juden in der Schweiz, der christliche … Mehr

Erik Peterson, Zeuge der Wahrheit: „Indem aber der Märtyrer vor Gericht, im Bereiche der staatlichen Öffentlichkeit sich zu dem bekennt, der in der Glorie des Vaters öffentlich wiederkommen wird, um diese Welt, Juden und Heiden zu richten, sprengt er in seinem Bekenntnis den Öffentlichkeitsbegriff dieser Welt und macht in seinen Worten den Öffentlichkeitsanspruch einer anderen, einer kommenden, einer neuen Welt kund.“

In Sachen Martyrium als öffentliche Theologie ist Erik Petersons Aufsatz von 1937 immer noch lesenswert: Zeuge der Wahrheit Von Erik … Mehr

Max Josef Metzgers Adventsbrief „Licht leuchtet ins Dunkel“ von 1939: „Es ist ernste Stunde! Wir wis­sen nicht, wann der Herr die Nationen vor den Stuhl Seiner Maje­stät lädt, wenn Er Sein Reich sichtbar machen wird in der Fülle der Endzeit, im neuen Himmel und der neuen Erde. Irgendwie ist immer solche Ge­richtszeit.“

Da saß Max Josef Metzger nach Georg Elsers Bürgerbräukeller-Attentat auf Adolf Hitler vom 9. November bis 4. Dezember 1939 im … Mehr