Gebetsgottesdienst anlässlich drohender Kriegsgefahr am 30. September 1938: „Herr unser Gott, wir armen Sünder bekennen vor Dir die Sünde unserer Kirche, ihrer Leitung, ihrer Gemeinden und ihrer Hirten. Durch Lieblosigkeit haben wir den Lauf Deines Wortes oft gehindert, durch Menschenfurcht Dein Wort oft unglaubwürdig gemacht. Wir haben ein fal­sches Evangelium nur zu sehr geduldet.“

Als im September 1938 ein Angriffskrieg des Deutschen Reichs gegenüber der Tschecheslowakei bevorstand ordnete die Vorläufige Leitung der Deutschen Evangelischen … Mehr

Jürgen Moltmann, Predigt über 1. Mose 32, 25-32 (zum Gedenken an die Theologische Schule Norton Camp 1945-1948): „Was wie ein grimmiges Schicksal aussah, als es begann, wurde für uns zu einem unverdient reichen Segen. Es begann in der Nacht des Krieges, und als wir nach Norton Camp kamen, ging uns die Sonne auf. Wir kamen mit verletzten Seelen, und als wir gingen, war ‚meine Seele genesen‘.“

Predigt über 1. Mose 32, 25-32 (um Gedenken an die Theologische Schule Norton Camp 1945-1948) Von Professor Dr. Jürgen Moltmann … Mehr

Friedrich Mildenberger, Vorwärts ins Land der Verheißung. Karl Steinbauers prophetische Zeit­deutung: „Das Gotteswort selbst, die biblischen Texte und Geschichten, legen »uns« aus. So ließe sich etwas zugespitzt sagen. Das ist die Konsequenz daraus, dass die Aktivität im Vorgang des Verstehens primär bei dem Gotteswort der Schrift liegt.“

Mein theologischer Lehrer Friedrich Mildenberger wusste Karl Steinbauers Schriftauslegungen und Predigten zu schätzen. Dazu sein Vortrag, den er am 3. … Mehr

Hans Joachim Iwands Hiobspredigt vom Juli 1944 im Hinblick auf Hiob 19,19-27: „Gerade weil es Gott ist, an dem er leidet, ist es auch Gott der ihm hilft. Hiob kann nicht dabei stehen bleiben, daß Gott sein Feind ist, er kann nicht dabei stehen bleiben, daß er von Gott selbst an den Satan preisgegeben ist. Zu allerletzt wird es anders sein.“

Im Sommer 1944 predigte Hans Joachim Iwand in den Wochenschlussgottesdiensten in der St.-Marien-Kirche in Dortmund über Hiob. Hier seine siebte … Mehr

Paul Schneiders letzte Predigt zu Erntedank 1937 über Psalm 145, 15-21, die ihn in den Tod führte: „Schlimmer als Teurung des Brotes ist für ein Volk die Teurung des Wortes Gottes. Dass wir solche Zeit der Teurung des Wortes Gottes im deutschen Volk befürchten müssen, da schon viele evangelische Pfarrer, die lauter und rein und ohne Scheu vor dem Mißfallen der öffentlichen Gewalten Gottes Wort und Willen verkündigen, Gefangenschaft und Verfolgung erleiden, das will uns die Freude und den Dank dieses Erntedankfestes dämpfen.“

Paul Schneider hatte am 3. Oktober 1937 vormittags seine Predigt im Erntedankgottesdienst in seiner Kirchengemeinde Dickenschied im Hunsrück gehalten. Nachdem … Mehr