Das Meerwunder der drei Weihnachtskrippen: „Dass zwei der von Fidelis Bentele geschnitzten Blockkrippen nach Jahren im Meer als Treib- bzw. Strandgut durch Menschenhand geborgen werden konnten, mag uns als Wunder, wenn nicht gar als Fingerzeig Gottes erscheinen. Die tiefere Bedeutung liegt jedoch nicht in einem Schnitzwerk aus Menschenhand, sondern in der unverhofften Präsenz des Gottessohnes, wie sie in dem Advents- bzw. Weihnachtslied ‚Es kommt ein Schiff geladen‘ besungen wird.“

Das Meerwunder der drei Weihnachtskrippen* Als am 10. Januar 1952 Kapitän Hendrik Kurt Carlsen die havarierte Flying Enterprise als letzter … Mehr

Nina Gagen-Torn, Der Glaube. Aus den Erinnerungen an die Gefangenschaft im sowjetischen Straf- und Arbeitslager (Gulag): „Katja, wohin gehst du?“ / „Zu unserer Kirche in den Birken, damit ich Zeit zum Beten habe, bevor alle aufstehen.“ / „Annuschka ist da draußen, betet, weint …“ / „Nun, Gott sei mit ihr. Ich werde ihr nicht in die Quere kommen. Ich werde woanders hingehen.“ / Sie bog vor dem Badehaus ab.“

Der Glaube. Aus den Erinnerungen an die Gefangenschaft im sowjetischen Straf- und Arbeitslager (Gulag) Von Nina Gagen-Torn In diesem Kapitel … Mehr

Joseph Bernharts Lebensbild über Christoph von Schmid, dem Dichter von „Ihr Kinderlein, kommet“ und ehemaligem Kaplan von Feneberg: „Die kurze Zeit in Seeg hat Christoph Schmid die glücklichste seines Lebens genannt; nie auch sei er seelenvergnügter gewesen. Das geistige Klima des Pfarrhauses, die Eintracht unter den Kollegen und die Harmonie mit der Bevölkerung lobt noch der Greis als Erquickung seiner Jugend.“

Über den Dichter von „Ihr Kinderlein, kommet“ hat Joseph Bernhart in einer eigenwilligen Sprache 1956 folgendes Lebensbild geschrieben: Christoph von … Mehr

Reinhold Schneider, Das Weihnachtszimmer: „Die Erinnerungen! Man schöpft sie nicht aus. Man schöpft auch eine Zeit nicht aus, gewiß eine fragwürdige und doch eine reiche Zeit, die sich, was die geistige Leistung betrifft, nicht zu schämen braucht. Auch war sie das Vorzimmer unserer Geschichte, unseres Schicksals.“

Das Weihnachtszimmer Von Reinhold Schneider Durch den Schneefall wehte das Läuten gedämpft vom Markte herab über das Tal. Der Gärtner, … Mehr

Albert Camus, Der Künstler und seine Zeit (L’artiste et son temps, 1957): „Man kann sich zweifellos eine sanftere Flamme wünschen – und ich wünsche es mir auch –, eine Atempause, den richtigen Halt für die Träumerei. Aber vielleicht gibt es für den Künstler keinen anderen Frieden als den, der sich am heißesten Punkt des Kampfes befindet. ‚Jede Mauer ist eine Tür‘, sagte Emerson treffend. Suchen wir die Tür und den Ausweg nicht an­derswo als in der Mauer, gegen die wir leben. Suchen wir stattdessen die Atempause dort, wo sie sich befindet, nämlich mitten im Kampf.“

Der Künstler und seine Zeit Von Albert Camus Ein weiser Mann aus dem Osten bat in seinen Gebeten immer darum, … Mehr