Hans Joachim Iwand, Gesetz und Evangelium (EKL): „Das Evangelium zerbricht das Gefüge der Gesetzesfrömmigkeit, es hebt das ganze System mit allen seinen Gliedern (articuli) aus den Angeln. Nicht weil der Mensch, sei es in seinem Sein (ontologisch) noch in seinem Tun (ethisch) einen Gott gemäßen Wert darstellt, sondern weil Gott den verlorenen Menschen sucht und für ihn sich selbst einsetzt (Versöhnung); aus unbegründeter, reiner, freier Gnade (sola gratia) heraus wird die Vergebung der Sünden (remissio peccatorum) verkündet.“

Gesetz und Evangelium dogmatisch

Von Hans Joachim Iwand

B. Dogmatisch

1. Es ist seltsam und nicht so leicht zu erklären, warum das Thema von Gesetz und Evangelium so lange innerhalb der prot. Theologie verschollen war, daß man es in den großen Darstellungen unseres Glaubens aus dem 19. Jh. weder explizit und kaum implizit wieder­findet. Wer etwa Schleiermachers Darstellung der christl. Glaubenslehre oder Adolf v. Harnack: Wesen des Christentums, das um die Jahrhundert­wende erschien und für die Grundhaltung unserer Gebildeten charakteristisch war, auf unser Thema hin ansieht oder hoffen sollte, dort etwas darüber zu erfahren, würde leer ausgehen. Auch so gewissen­hafte biblische Theologen wie der Erlanger Chr. K. v. Hofmann und der Hallenser Martin Kähler wissen eigentlich von der Frage, um die es bei Gesetz und Evangelium geht, so gut wie gar nichts. Eine bedeutsame Aus­nahme macht das heute erst wirklich „entdeckte“ Lutherbuch von Theodosius Harnack. Darum be­deutete es nahezu eine Revolution innerhalb der prot. Theologie, als man nach dem ersten Weltkriege und im wesentlichen dank der Forschungen von Carl Stange, Karl Holl, Paul Althaus, Rud. Hermann, Erich Seeberg und dann der Arbeiten von F. Gogarten, Georg Merz und vor allem unter dem Ein­druck von Barths Römerbrief (vgl. bes. das VII. Kapitel über die „Grenze, Sinn und Wirklich­keit der Religion“) und der Zeitschrift Zwischen den Zeiten ganz neu vor die Frage nach Gesetz und Evangelium gestellt wurde. Es war auf einmal vor aller Augen deutlich, daß damit nicht nur der Zugang zu der längst außer Blick geratenen Theologie der Reformatoren, Calvin nicht minder als Luther, gewonnen war, sondern auch zu Paulus und zu einem neuen Verständnis seiner Lehre von der Rechtfertigung allein aus Glauben. Aber das war noch nicht alles, auch die Tatsache der Reformation erschien in einem neuen, so seit langem nicht mehr so klaren Lichte, vor allem dies, wo die wahren Wurzeln über die Trennung der Kirchen lagen, die damals eintrat, und die so viele bedauern, oder auch falsch deuten. Sie liegen eben bei dieser Frage nach dem Verhältnis von Gesetz und Evangelium

2. Wenn wir uns dieses Verhältnis in seinem Gegen­satz und in seiner Einheit klarmachen wollen, so gehen wir aus von der These, daß wir es hier zu­nächst mit zwei „Heilssystemen“ zu tun haben, die beide ein Ganzes bilden, beide „total“ sind, zwischen denen darum ein unversöhnliches Entweder-Oder herrscht.

a) Entweder das Gesetz ist grundlegend für unser Verhältnis zu Gott, d. h. aber, daß wir das Evan­gelium vom Gesetz her verstehen und damit dessen dem Evangelium dienendes Verhältnis verabsolutieren! Man kann sagen, daß dies die natürliche Blindheit des Menschen gegenüber Gott ausmacht und kein Mensch von Natur sich sein Verhältnis zu Gott anders vor­stellen oder denken kann als eben durch das „Gesetz“ bestimmt, d. h. durch seine guten oder bösen Hand­lungen. Ob das wirklich mit jenem Gesetz gemeint ist, in dem uns Gott seinen Willen offenbart, kann hier noch offenbleiben. Solange jedenfalls der Wille Gottes und sein Gebot aus dem natürlichen Gesetz heraus verstanden und ausgelegt wird, wie es der Mensch in sich zu tragen meint, muß es ihm als ein Gesetz der Leistungen und „Verdienste“ (merita) erscheinen (iustitia distributiva).

b) Demgegenüber ist das Evangelium die frohe Bot­schaft von der Gnade Gottes an den Menschen, der nichts vor ihn zu bringen vermag als seine Schuld. Das Evangelium zerbricht das Gefüge der Gesetzesfrömmigkeit, es hebt das ganze System mit allen seinen Gliedern (articuli) aus den Angeln. Nicht weil der Mensch, sei es in seinem Sein (ontologisch) noch in seinem Tun (ethisch) einen Gott gemäßen Wert darstellt, sondern weil Gott den verlorenen Menschen sucht und für ihn sich selbst einsetzt (Versöhnung); aus unbegründeter, reiner, freier Gnade (sola gratia) heraus wird die Vergebung der Sünden (remissio peccatorum) verkündet. Darum können wir dieser Botschaft nicht anders glauben, als so, daß wir alles, was wir bisher aus uns heraus über Gott und über die durch unser Verhalten „bedingte“ Gnade zu wissen glaubten, damit also das ganze natürliche System der „Gesetzesreligion“, hinter uns lassen, und Gott allein so suchen und uns so an ihn halten, daß wir ihn allein in der Vergebung der Sünde finden. Wer ihn da nicht findet, der hat ihn noch nie gefunden. Das sagt uns das Evangelium von Jesus Christus.

c) Damit gelangen wir zu einer neuen, aus unserer natürlichen Ethik nicht zu gewinnenden Bewertung der Werke. Diese sind nicht dazu da, den Menschen gutzumachen, dann wäre er ja sein eigenes Produkt, das Geschöpf seiner ethischen Leistungen, sondern sie sind dazu da, das Wunder der Vergebung und des Glaubens, das uns durch Gottes Gnade in Christus widerfahren ist, in der Tat zu bezeugen. Sie dienen gemäß dem Willen Gottes nicht mehr mir, sondern meinem Nächsten, sie sind nicht mehr Ausdruck eines mir auferlegten Zwanges, sondern vielmehr der freien Dankbarkeit für das, was Gott an mir getan hat. Es sind sündige, verlorene, arme, sterbliche Menschen, die von Gott gewürdigt sind, gute und ihm wohl­gefallende Werke zu tun. So vollzieht sich mit dem Wechsel von der „Heilslehre“ des Gesetzes zu der Gnadenbotschaft des Evangeliums ein entscheidender Wandel, der im Blick auf die Theologie, die hinter uns liegt und die weithin bei Christen und Nicht­christen ihre Spuren hinterlassen hat, kurz erläutert werden muß. Auf den Menschen selbst gesehen heißt das: Er kann nicht mehr auf Grund des Wissens um das Gesetz auf seine „geistige“ Verwandtschaft mit Gott oder dem Göttlichen schließen, denn das Gesetz hat nicht mehr die Funktion, uns mit Gott eins zu machen, sondern es hat vielmehr die Funktion, diese er­träumte und angemaßte Einheit zu zerbrechen. Es offenbart, daß wir nicht von Natur Gottes Kinder sind! Daß wir es sind, verdanken wir nicht unserem Vermögen, sondern einer einzigartigen, in der „Bot­schaft“ kundgemachten Tat Gottes, in der er sich des armen, an Sünde und Tod verlorenen Menschen an­genommen hat, seiner Menschwerdung, seinem Leiden, Sterben und Auferstehen.

d) Das ist zusammengefaßt im Evangelium von Jesus Christus. Das hören, alle seine guten Werke, all seinen Stolz und Einbildung fahren lassen, Jesus Christus dafür allein als unsere Gerechtigkeit und Heiligung ergreifen und sich an ihn halten (nicht ans Gesetz!), das heißt Glauben. Diesen Glauben können wir nicht erlangen, wenn wir uns nicht durch das Evangelium ab- und bekehren lassen von unserer an­gemaßten, falschen, vor Gott nicht geltenden Ge­rechtigkeit — die Bibel nennt sie die „heuchlerische Gerechtigkeit“ — und uns ganz frei und getrost ver­lassen auf diese fremde Gerechtigkeit Gottes, also auf das, was Gott in Jesus Christus, in diesem einen Menschen und seiner einmaligen Geschichte, für uns getan hat. Wie ein Mensch aus einem sinkenden Boot auf einen Felsen springt, so rettet uns der Sprung des Glaubens von dem wankenden Boden angemaß­ter „Werkgerechtigkeit“ auf den ewigen Felsen­grund des Werkes Christi und seines alle Sünde und Schuld aufwiegenden und aufhebenden Verdienstes. Zu diesem Sprung hilft uns das Gesetz eben nicht. Um „springen“ zu können, muß nicht nur alles Menschen­werk, sondern auch dieser so an seinem eigenen Werk hängende Mensch selbst Zurückbleiben. Die Gesetzesmenschen verharren im Gefängnis ihrer Leistungen und gehen mit ihnen und an ihnen, auch in ihren besten Werken, zugrunde. Zu diesem Sprung hilft nur allein die Botschaft des Evangeliums, das gerade dem Menschen in uns gilt, den wir für den gott­verlassenen, den verlorenen und gottabgewandten halten, der es auch ist, den wir verbergen und ver­stecken möchten und den zu erlösen — gerade ihn — Gott uns nahegekommen ist. Wenn der Pharisäer, der wir sind, erlebt, daß der Sünder, der wir in Wahrheit vor Gott sind, aus Gnaden gerecht ge­sprochen wird, um Jesu willen, dann ist damit seine falsche Gerechtigkeit entlarvt und gerichtet, die eine solche der Leistungen und des Gesetzes war, und „her­auskommt und aufersteht ein neuer Mensch, der in Gerechtigkeit und Reinigkeit vor Gott ewig lebt“ (Luther: Kleiner Katechismus. Von der Taufe.)

e) Es geht also um einen Sterbens- und Lebensprozeß bei diesem Thema von Gesetz und Evangelium Es geht wirklich um Umkehr, Glaube und neues Leben. Nicht die Werke (äußere oder innere, Gesittung oder Gesinnung) wer­den andere und der Mensch bleibt erhalten, wie es die Gesetzessysteme aller Art meinen, sondern hier wird der Mensch aufgehoben, der Mensch, der auf seine Möglichkeiten vertraut, und ein neuer Mensch wird geboren, der im Glauben an das Evangelium aus dem lebt, was Gott an ihm getan hat, aus dieser aus freier Gnade vollzogenen Vergebung, die in Jesu Tod und Auferstehung uns zuteil geworden ist. Das Gesetz ver­legt den Schwerpunkt des menschlichen Lebens in uns selbst, in unsere Eigentlichkeit — so der ganze Idealismus — aber das Evangelium verlegt ihn außerhalb unserer selbst — extra nos (Rechtfertigung) — und will uns lehren, von diesem neuen Zentrum aus zu leben (Heiligung). Das ist neues, aus Gott geborenes Leben und verdient allein den Namen Leben. Im Glauben ist unser Leben identisch mit dem unsichtbaren, der Offenbarung harrenden Leben Christi, weswegen es auch nicht anschaulich und aufzeigbar ist, wie das der Gesetzesmensch meint.

3. Aber nicht nur für den Menschen und sein Existenzverständnis ist der Übergang aus dem System des Gesetzes in das Gottesreich des Evangeliums ein Untergang und ein Neubeginn, sondern auch der Begriff des guten Werkes gewinnt vom Evangelium her einen neuen Inhalt. Das gute Werk ist darum gut, weil es im Gehorsam gegen den Herrn geschieht, der uns durch seinen Tod und seine Auferstehung zum Eigentum erworben hat. Solange der Mensch sein eigener Herr sein wollte, konnte er notwendiger­weise kein gutes Werk tun, auch wenn es formal nach Erfüllung des Gesetzes aussah. Das Werk des Glaubens (opus fidei gegen opus legis) hat nicht die Aufgabe, wie es im alten Leben schien, unser Gut-Sein zu be­zeugen, sondern die Güte Gottes, der das Verlorene rettet und dem Sünder gnädig ist. In unserem Tun und Lassen sind wir jetzt Mitarbeiter geworden an dem Werk, das in der Vergebung der Sünde und der Barmherzigkeit Gottes unsere eigene Rettung ge­worden ist. Unsere Werke dürfen nunmehr der „fleischgewordene“ Lobpreis des Gottes sein, der den sündigen und sterblichen Menschen würdigt, an Seinem Werk mitzubauen. So treten unsere Werke nun unter das Gesetz der Gnade und des Geistes. Sie sind nicht mehr erzwungene, die der Mensch un­lustig tut, sondern sie sind Taten der Freiheit, in denen die Freiheit der Kinder Gottes, also unsere künftige, noch ausstehende Existenz sich bereits hier und jetzt befreiend und erlösend für die Welt an­kündigt.

So sprengt das Evangelium, die Botschaft von der Gnade Gottes, die den Gottlosen ohne sein Verdienst gerecht macht (Augustin), das System des G.es und der Eigengerechtigkeit (Röm 10,3), und befreit den Menschen in einer Befreiungstat, wie sie so keine irdische Revolution zu vollziehen je in der Lage ge­wesen ist. So ist das Ziel jener Unterscheidung von Gesetz und Evangelium die Freiheit des Glaubens, die Einheit beider aber besteht darin, daß da, wo Glaube ist, das Gesetz in seiner wahren, göttlichen Bestimmung erfüllt ist, denn jetzt geschehen die Werke, die „Gott zuvor bereitet hat, daß wir in ihnen wandeln sollen“ (Eph 2,10).

4. Die reformatorische Auffassung des Themas Gesetz und Evangelium ist nicht einheitlich. Luther und Melanchthon — letzterer vor allem in der 1. Aus­gabe der Loci communes von 1521, die unserem Thema gewidmet ist — legen den Ton auf die Unterscheidung von Gesetz und Evangelium Calvin und die ref. Be­kenntnisse unterscheiden gleichfalls scharf zwischen Gesetz und Gnade, Werkgerechtigkeit und Glauben, aber sie legen im Objektiven — also was die Offenbarung Gottes an sich selbst angeht — den Ton auf die Ein­heit von Gesetz und Evangelium Für Calvin ist der „locus praecipuus“ in der Lehre vom Gesetz dessen Wirksamwerden durch die Eingießung des Geistes in die Herzen der Glaubenden (Inst. II; VII, 12). In der luth. Lehr­entwicklung ist es dagegen der „usus elenchticus“ des Gesetzes, der seine Unerfüllbarkeit anzeigt. Damit kün­digt sich die Gefahr eines dualistischen Verständ­nisses von Gesetz und Evangelium an. Dazu kommt als drittes noch das Gesetzesverständnis der täuferischen Gruppen. Aus diesen drei verschiedenen Strömungen erklärt sich das in der Gegenwart auf­gebrochene Ringen um die Neufassung unserer Lehre.

Seit Melanchthon und Johann Gerhard — bei Luther ist die Position komplexer — hat man Gottes Gesetz und das natürliche Gesetz in eins gesehen (vgl. Me­lanchthons Aristotelesvorlesung, CR XVI); damit war der „christologische“, d.h. der an den Bund. Gottes mit Israel geknüpfte Charakter des Gesetzes ver­lorengegangen. Das alttestamentliche Gesetz galt als der „Jüden Sachsenspiegel“ (Luther). Die Lehre vom Gesetz wurde mehr und mehr der Philosophie überlassen (Gesetz = Moraltheologie). Im Zusammenhang mit den Er­eignissen von 1933 bildete sich in einem Teil der luth. Theologie die Lehre vom „Volksnomos“ aus (Stapel, Hirsch, Gogarten, weithin die „Hollschule“),die das ethische Empfinden mit den „völkischen“ Gesetzen in Übereinstimmung bringen wollte, in der Unterstellung, daß es sich beim „Nomos“ des Volkes, in diesem Falle des deutschen, um das Gottesgesetz des Lebens handelt. Was in der Spätzeit der Refor­mation als Gefahr im Antinomismus sich an­kündigte, brach jetzt als offene Krankheit aus und führte zur tiefen Schwächung der Kirche in ihrem Widerstand gegen das neue Heidentum. Dagegen wenden sich die Barmer Thesen. Karl Barth zog die Konsequenz, indem er — schon aus Deutsch­land ausgewiesen — in Barmen 1935 seinen Vortrag: Evangelium und Gesetz als Ruf zur Umkehr da­gegen stellte. Danach ist auch das Gesetz Offen­barung Gottes in Christus, Gesetz und Evangelium sind von Gott her gesehen das eine Wort seiner Gnade, nur das „mißverstandene Gesetz“ ist gegensätzlich zum Evangelium. An diesen Punkten steht im Augenblick die Diskussion. So hat die Frage nach der Einheit von Gesetz und Evangelium — unter Wahrung der Unterscheidung — auf Grund der offensichtlichen Verfehlungen in der neuprotestantischen Entwicklung den Vorrang ge­wonnen, d. h. die Frage, wie das Gesetz Gottes in Zu­sammenhang mit der Offenbarung in Jesus Christus (im Unterschied zur natürlichen Theologie) zu ver­stehen ist (vgl. dazu K. Barth: KD II/2, Kap. VIII Gottes Gebot).

Lit.: P. Althaus: Der Geist d. luth. Ethik im Augsburgischen Bekenntnis, 1930 — R. Hermann: Das Ver­hältnis v. Rechtfertigung u. Gebet, 1926 — Ders.: Willensfrei­heit u. gute Werke, 1928 (beides in: Stud. d. apologetischen Seminars, hrsg. v. C. Stange, H. 15 u. 23) — Ders.: Zur theol. Würdigung d. Augustana, in: Jahrb. d. Lutherges., 1930, S. 162ff. — C. Stange: Die Heilsbedeutung d. Gesetzes, in: Stud. z. Theol. Luthers, 1928 — Aus d. schwed. Lutherforschung Ragnar Bring: Das Verhältnis v. Glauben u. Werken in d. luth. Theol., 1955 — Eine Monographie bieten d. gesamm. Vorträge v. C. F. W. Walther: Die rechte Unterscheidung von Gesetz und Evangelium, St. Louis 1897, Neudr. 1946 — Vgl. bes. W. Elert: Zwischen Gnade u. Ungnade. Abwandlungen d. Themas Gesetz und Evangelium; 1948 (beachte d. letzten Aufs.) — Diese Darstellungen betonen fast alle, oft sehr unbewußt der sich daraus ergebenden Problematik, die bloße Unterscheidung von Gesetz und Evangelium Vgl. demgegenüber E. Wolf: Luthers Erbe?, in: EvTheol 1946, S. 82ff. (glänzend über d. neue Fragestellung; s. bes. Anm. 63ff.; reiche Lit.) — Ferner: F. Gogarten: Ist Volksgesetz Gottesgesetz?, 1934 — Ders.: Einheit von Evangelium u. Volkstum?, 1933 — G. Merz: Gesetz Gottes u. Volksnomos b. M. Luther, in: Luther-Jahrb. 1934, S. 51ff. — Vgl. dazu wiederum E. Wolf: „Natürliches Gesetz“ u. „Gesetz Christi“ b. Luther, in: EvTheol 1935, S. 305ff. — Neueste Beiträge zum Thema Gesetz und Evangelium: H. Gollwitzer: Gesetz und Evangelium, in: Fschr. K. Barth, 1956, S. 287ff.—H. Vogel: Gesetz und Evangelium, 38 Thesen, in: KuD 1956, S. 73ff. — Entscheidend wichtig f. d. gegenw. Diskussion ist immer noch K. Barth: Evangelium und Gesetz, TheolEx 32, 1935; Neudr. 1956, TheolEx NF 50.

Quelle: EKL2, Bd. 1 (1961), Sp. 1562-1567.

Hier der Text als pdf.

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