„Ich weiss, dass heute der Christ, der Christus absagt, dadurch nicht Gott findet, sondern Gott überhaupt verliert.“ Franz Rosenzweig an Margarete Rosenstock-Huessy 1919

Margarete Rosenstock Huessy ("Gritli" 1893-1959) und Franz Rosenzweig (1886-1929)
Margarete Rosenstock-Huessy („Gritli“, 1893-1959) und Franz Rosenzweig (1886-1929)

In seinem Brief vom 26. August 1919 an Margrit Rosenstock-Huessy (Gritli-Briefe) schrieb der jüdische Philosoph Franz Rosenzweig:

„Ich kann nicht meine Hoffnung und Überzeugung, dass die Christenheit einst sich bekehren wird, in eine Hoffnung für heute und für ihn den Einzelnen umsetzen; denn ich weiss, dass heute der Christ der Christus absagt, dadurch nicht Gott findet, sondern Gott überhaupt verliert; in dieser Beziehung unterscheide ich mich scharf von den meisten Juden heute, die, wie Cohen, in der liberalprotestantischen Verlegenheit um Christus den Anfang der Bekehrung der Christen sehen.“

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