Die Heilige Schrift als Wörterbuch und Sprachkunst der Christen – Johann Georg Hamann

Hamann
Johann Georg Hamann (1730-1788)

Als Johann Georg Hamann während seines Londoner Aufenthalts im Dienst des Handelshaus Berens 1757 in eine tiefe existentielle Krise geraten war, findet er sich bei der Lektüre der Bibel darin selbst wieder und erfährt somit eine persönliche Anrede Gottes. In seinen Biblischen Betrachtungen eines Christen von 1758 gibt er darüber Rechenschaft und schreibt zu 1.Petrus 4,11 – „So jemand redet / das ers rede als Gottes wort“ – folgende Sentenz: „Die heilige Schrift sollte unser Wörterbuch, unsere Sprachkunst seyn, worauf alle Begriffe und Reden der Christen sich gründeten und aus welchen sie bestünden und zusammen gesetzt würden.“ (Johann Georg Hamann, Londoner Schriften, hrsg. v. O. Bayer und B. Weißenborn, München 1993, S. 304, Z. 8-10)

In den „Gestalten der Kirchengeschichte“ stellt Oswald Bayer Hamann näher vor. Der Text findet sich hier.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s