Wohin gehst Du, lutherische Kirche? Mein Zukunftstraum.(Vortragsmanuskript)

Malte Detjes Überlegungen zur Zukunft der lutherischen Kirche sind lesenswert

2 Kommentare

  1. Ja, schon lesenswert. Die Pointe hat seiner Zeit George Lindbeck mit viel Aufmerksamkeit als „Grammatik des Glaubens“ dargestellt. Dazu gehört gewiss das „extra nos“, vielleicht doch eher ein anders noch zu artikulierendes „simul“ – und vieles andere, wie natürlich die Grammatik der Zwei-Regimenten-Lehre und die des unfreien Willens .Es muss nicht vermutet werden, dass diese Grammatik vergessen ist, aber ob sie in ihrer ganzen evangelischen Kraft wirklich zum Einsatz kommt, ist die Frage. Das betrifft natürlich nicht zuletzt die Grammatik, die in dem enthalten ist, was „Rechtfertigung“ heißt. Freilich ist auch offensichtlich, dass diese Grammatik in allen ihren Elementen weitgehend doch auch verschliffen und verschlissen ist – auch die Darstellung des „simul“ in dem Vortrag ist eher schon eine verschlissene Form. Es gibt viele Beispiele des Versuchs lutherische Grammatik in ihrer Kontur zu schärfen (wie z.B. bei Iwand zum „pro me“ oder eben bei Lindbeck). Diese Beispiele zusammen – das könnte man wohl den 4. Weg nennen – nicht einen 4. Weg für ein wieder entdecktes und weiter zu tradierendes Luthertum, sondern für ein Evangelium im irdenen Gefäß dieser wie auch immer „reformatorischen“ Grammatik, die nichts anderes als die biblische ist. Danke, jedenfalls für den Beitrag und den darin enthaltenen Anstoß.
    Hans Ulrich

  2. Lieber Herr Ulrich, vielen Dank für Ihre Rückmeldung und impliziten Literaturempfehlungen. Da habe ich wieder etwas zu lesen. Mit freundlichen Grüßen aus Hamburg, Malte Detje

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