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<url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/10/02/helmut-gollwitzer-freiwerden-von-der-vergangenheit/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-10-02T02:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Helmut Gollwitzer, Freiwerden von der Vergangenheit. Predigt über Psalm 25,1–11 (1963): &#8222;Da werden evangelischen Bischöfen antisemitische und nationalistische Äußerungen aus früherer Zeit vorgehalten. Sie beschönigen, erklären, schwächen ab. Nur das eine kleine Wort bekommen weder Gott noch die Menschen zu hören: Es ist mir leid, verzeihe meine Schuld, die so groß ist. In der Kunst der Selbstrechtfertigung sind die beiden Konfessionen heute schon wieder vereinigt. Wie aber soll ein schuldbeladenes Volk seine Vergangenheit auf rechte, gottgemäße Weise bewältigen können, wenn in seiner Mitte eine unbußfertige Kirche lebt, die über ihre eigene Vergangenheit eine schönfärbende Legende bildet, die anderen Buße predigt und die eigene Buße dabei vergisst und die den Menschen die böse Kunst vormacht, wie man die Sünden sich selber vergeben kann? Diese Kunst ist böse, weil sie bewirkt, dass wir dann das nächste Mal uns nicht anders verhalten als das letzte Mal.&#8220;</news:title><news:keywords>Helmut Gollwitzer, Schuldbekenntnis, Schoah, Kirche im Nationalsozialismus</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2026/08/helmut-gollwitzer5-mittel.jpg?w=150</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/10/01/jorg-splett-uber-das-person-sein/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-10-01T20:12:41+00:00</news:publication_date><news:title>Jörg Splett über das Person-Sein: &#8222;Nicht bloß faktisch ist der Person-Begriff in der biblischen Wirkungsgeschichte erwachsen; er ist prinzipiell mit dem Gedanken freier Schöpfung verknüpft. Das bloße Produkt eines Natur­geschehens mag Wert haben, doch niemals Würde. Und ebenso wäre es um sie getan, wäre die Schöpfung einem Demiurgen von seiner Einsamkeit abgepreßt worden. Freiheit geht ein­zig aus frei-gebiger Freiheit hervor. Ist also Gott selbst als Freiheit, Personalität und Liebe zu denken, dann kann er dies nicht erst seinem Geschöpf gegenüber werden. Er muß vielmehr an und für sich selbst schon Liebe sein. Und nicht schlicht Selbstliebe, weil Liebe stets ekstatisch ist. (Ich schaue [Selbstand], doch nicht mich, sondern dich [Bezug].)&#8220;</news:title><news:keywords>Person, Personalität, Jörg Splett</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2026/10/joerg-splett.jpg?w=100</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/10/01/wladimir-solowjow-uber-das-gebet-des-herrn-vaterunser-je-mehr-wir-unsere-materiellen-bedurfnisse-auf-das-geringste-mas-beschranken-in-der-bitte-um-das-tagliche-brot-fur-heute-desto-eher-machen-w/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-10-01T02:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Wladimir Solowjow über das Gebet des Herrn (Vaterunser): &#8222;Je mehr wir unsere materiellen Bedürfnisse auf das geringste Maß beschränken in der Bitte um das tägliche Brot für heute, desto eher machen wir ihre Befriedigung möglich.&#8220;</news:title><news:keywords>Vaterunser, Wladimir Solowjew</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2025/10/960px-vladimir-solovyov.jpg?w=126</image:loc></image:image></url></urlset>
