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<url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/07/29/vernor-vinge-die-kommende-technologische-singularitat-wie-man-im-posthumanen-zeitalter-uberlebt/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-07-29T13:31:07+00:00</news:publication_date><news:title>Vernor Vinge, Die kommende technologische Singularität: Wie man im posthumanen Zeitalter überlebt (The Coming Technological Singularity: How to Survive in the Post-Human Era, 1993): &#8222;Die Intelligenzverstärkung untergräbt die Bedeutung des Ichs von einer anderen Richtung aus. Die Welt nach der Singularität wird eine Vernetzung mit extrem hoher Bandbreite beinhalten. Ein zentrales Merkmal stark übermenschlicher Entitäten wird wahrscheinlich ihre Fähigkeit sein, mit variablen Bandbreiten zu kommunizieren, einschließlich solcher, die weit über Sprache oder schriftliche Nachrichten hinausgehen. Was geschieht, wenn Teile des Ichs kopiert und verschmolzen werden können, wenn die Größe eines Selbstbewusstseins wachsen oder schrumpfen kann, um der Natur der zu behandelnden Probleme gerecht zu werden? Dies sind wesentliche Merkmale der starken Übermenschlichkeit und der Singularität. Wenn man über sie nachdenkt, beginnt man zu fühlen, wie wesentlich fremd und anders die posthumane Ära sein wird – egal wie klug und wohlwollend sie herbeigeführt wird. Aus einer Perspektive passt die Vision zu vielen unserer glücklichsten Träume: ein endloser Ort, an dem wir einander wirklich kennen und die tiefsten Geheimnisse verstehen können. Aus einer anderen Perspektive ähnelt sie sehr dem Worst-Case-Szenario, das ich mir früher in diesem Aufsatz vorgestellt habe.&#8220;</news:title><news:keywords>Künstliche Intelligenz, Singularität</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2026/07/kuenstliche-intelligenz-und-singularitaet.jpg?w=150</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/07/29/verfolgen-nicht-folgen-wenn-alle-gangigen-bibelubersetzungen-psalm-23-6-falsch-ubersetzen/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-07-29T02:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Verfolgen – nicht folgen! Wenn alle gängigen Bibelübersetzungen Psalm 23,6 falsch übersetzen: &#8222;Im Hebräischen ist nicht von einem Folgen, sondern von einem bedrängenden Verfolgen die Rede. Dazu schreibt Christian Frevel: ‚In den Psalmen wird das Verb rādap fast ausschließlich zur Feindschilderung in den Individualpsalmen gebraucht. Es gehört als Terminus aus der Kriegssprache zu den Begriffen, die sich um die Feindbezeichnung ’ôjeb anlagern.‘ Damit gewinnt der Psalm eine paradoxe Dynamik: ‚Güte und Gnade/Huld werden mich verfolgen mein Leben lang / und heimkehren werde ich ins Haus des HERRN für lange Zeiten.‘ Die treibende Kraft der Heimkehr in das Haus des HERRN sind göttliche Güte und Huld, die zudringlich sind. Ist hingegen von einem Nachfolgen die Rede, gelten Güte und Huld als eigene Errungenschaften, die im Lebenstross mitgeführt werden. Die Heimkehr scheint sich – hirtenlos – dem eigenen Vermögen zu verdanken.&#8220;</news:title><news:keywords>Psalm 23</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2026/07/guete-und-huld-werden-mich-verfolgen-mein-leben-lang-psalm-236-mittel.jpg?w=150</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/07/28/uber-den-alterstheismus/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-07-28T15:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Über den Alterstheismus: &#8222;Im Älterwerden kann sich der Glaube an Gott wieder einstellen.&#8220;</news:title><news:keywords>Alterstheismus</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2026/07/alterstheismus.jpg?w=150</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/07/28/albrecht-grozinger-identitat-das-eigene-und-das-nicht-eigene/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-07-28T02:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Albrecht Grözinger, Identität – das Eigene und das Nicht-Eigene. Eine Spurensuche in der christlichen Tradition: &#8222;Macht es Sinn, an dem Begriff der Identität festzuhalten? Diese Frage bleibt zunächst ungeklärt. Wichtig hier war zu zeigen, dass es im Christentum ein Verständnis von Identität gibt, das nicht über Exklusion funktioniert. Aber natürlich wurde im Verlauf der Christentumsgeschichte auch, und vielleicht sogar mehrheitlich, so etwas wie Exklusionsidentität praktiziert. Der Begriff der verletzlichen Identität könnte ausdrücken, dass Identität erst dann in Momenten oder in einer Bewegung entstehen kann, wenn ich mich auf Anderes beziehe und auf Anderes bezogen zu mir zurückkehre. Eine Bewegung, die nicht stehen bleibt, sondern im Grunde ständig weitergeht.&#8220;</news:title><news:keywords>Identität, Albrecht Grözinger</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2026/07/identitaet-e28093-das-eigene-und-das-nicht-eigene.jpg?w=150</image:loc></image:image></url></urlset>