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<url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/06/09/paul-gerhard-braune-denkschrift-betrifft-planwirtschaftliche-verlegung-von-insassen-der-heil-und-pflegeanstalte/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-06-09T02:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Paul Gerhard Braune, Denkschrift Betrifft: Planwirtschaftliche Verlegung von Insassen der Heil- und Pflegeanstalte (1940): &#8222;Auch eine andere ernste Frage taucht auf. Wie weit will man mit der Vernichtung des sogenannten lebensunwerten Lebens gehen? Das bisherige Massenverfahren hat bewiesen, dass man viele Leute erfasst hat, die weithin klar und zurechnungsfähig sind. In einem mir besonders gut bekannten Fall sollten sechs Mädchen mitverlegt werden, die dicht vor ihrer Entlassung aus der Anstalt standen, um in Arbeitsstellen als Hausgehilfinnen vermittelt zu werden. Will man nur die völlig Hoffnungslosen, etwa die Idioten und Blöden treffen? Das Merkblatt führt, wie schon oben gesagt, auch die Alterserkrankungen auf. Die neueste Verordnung der gleichen Behörden fordert die Erfassung der Kinder mit schweren angeborenen Leiden und Mißbildungen jeder Art, ihre Sammlung und Erfassung in besonderen Anstalten. Welche ernsten Befürchtungen müssen da aufsteigen. Wird man vor den Tuberkulosen haltmachen? Bei den Sicherungsverwahrten sind scheinbar die Maßnahmen der Euthanasie schon begonnen. Werden auch andere Anormale und Asoziale erfasst? Wo liegt die Grenze? Wer ist anormal, asozial, wer ist hoffnungslos krank? Wer ist gemeinschaftsunfähig? Wie wird es den Soldaten gehen, die sich im Kampf für das Vaterland unheilbare Leiden zuziehen? Solche Fragen sind schon in ihrem Kreise aufgetaucht. Hier steigen ernsteste Fragen und Sorgen auf. Es ist ein gefährliches Unterfangen, die Unverletzlichkeit der Person ohne jeden Rechtsgrundsatz preiszugeben. Jedem Rechtsbre­cher wird der gesetzliche Schutz gewährt, soll man gerade die Hilflosen ohne Schutz lassen? Wird es nicht die Ethik des ganzen Volkes gefährden, wenn das Menschenleben so wenig gilt?&#8220;</news:title><news:keywords>NS-Herrschaft, Euthanasie, Aktion T4, Paul Gerhard Braune</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2026/06/paul-gerhard-braune-und-seine-denkschrift.jpg?w=150</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/06/08/martin-luther-predigt-uber-matthaus-11-25-30-1527/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-06-08T08:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Martin Luther, Predigt über Matthäus 11,25–30 (1527): &#8222;Christus lehrt von der Sanftmut, dass sie nicht Böses für Böses gibt. Denn Christi Joch hat die Art an sich, dass die Feinde uns das Unsre nehmen; dadurch werden wir zornig, und wird uns übel zu Mute, wir wollen uns rächen, fluchen, schelten und sind ungeduldig darüber. Christus aber spricht: hierher, lerne von mir, nicht zornig noch rachgierig zu sein, wenn es dir übel geht, dir das Deine genommen wird oder du irgendwie beleidigt wirst; sei nicht zornig noch ungeduldig, sei sanftmütig und gutes Muts, tue wie ich; denn ich lass mich schelten und verachten und bleibe gleichwohl fröhlich; tue du desgleichen, weil du mich im Glauben hast; so wirst du Freude und Friede genug und vollauf haben; es schadet nichts, wenn’s auch dem alten Adam nicht nach seinem Willen geht; denn ich muss seine Vernunft dämpfen und seine Klugheit zur Torheit machen; wen ich liebe, den pflege ich wie mein liebes Kind zu stäupen; ich nehme ihm die Kreaturen weg, damit er recht lerne, dass in den Kreaturen kein Bestand ist und man sich drum auch nicht auf sie verlassen soll.&#8220;</news:title><news:keywords>Heilandsruf</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2026/06/jesu-heilandsruf.jpg?w=150</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/06/08/tagesgebet-zum-2-sonntag-nach-trinitatis-14-juni-2026/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-06-08T02:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Tagesgebet zum 2. Sonntag nach Trinitatis, 14. Juni 2026</news:title></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2026/06/bild1.png?w=150</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/06/07/julius-schniewind-der-heilandsruf-kommentar-zu-matthaus-11-25-30/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-06-07T03:30:00+00:00</news:publication_date><news:title>Julius Schniewind, Der Heilandsruf. Kommentar zu Matthäus 11,25–30 (1936): &#8222;Jesu Heilandsruf sagte in den drei Sprüchen, die ihn bilden, das gleiche. Jesus ist der Messias, dessen Geheimnis vom Herrscher Himmels und der Erde nur den Geringen offenbart wird. Er ist der eine Sohn, der allein den Vater kennt und offenbart, und den alle Menschen hinausstoßen. Er ist der Messias, der Gottes Gesetz ins Herz schreibt und den ewigen Frieden Gottes bringt; das geschieht aber so, daß er sich selbst zu den Armen, auf Gott Wartenden stellt. Die höchste Würde Jesu und sein Kreuzeswille sind in allen Sprüchen eins.&#8220;</news:title><news:keywords>Julius Schniewind, Heilandsruf</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2026/06/julius-schniewind-gemaelde.jpg?w=100</image:loc></image:image></url></urlset>
