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<url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/06/21/heinz-eduard-todt-uber-menschenrechte-1983/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-06-21T02:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Heinz Eduard Tödt über Menschenrechte (1983): &#8222;Ein anderes Interpretationsmodell achtet im theologischen Umgang mit der Menschenrechtsbewegung sowohl auf Differenzen wie auf Analogien zur christlichen Botschaft. Die Ambivalenzen in den Sachmomenten Freiheit, Gleichheit und Teilhabe, ihre Spannungen untereinander, fordern die Wahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten der Deutung und der Verwirklichung, die sich nicht schon »evident« aus dem humanen Ethos heraus ergibt. Hier ist der Rückgriff auf Perspektiven und Intentionen des Glaubens, die Kriterien für solche Entscheidungen hergeben, nötig. So wird der Christ statt eines selbstbezogenen ein kommunikatives, auf den Dienst am anderen gerichtetes Freiheitsverständnis wählen und statt bloß formaler Gleichheitsforderungen eine solche, die gerade auf die Armen, Verfolgten, Gewaltlosen Rücksicht nimmt.&#8220;</news:title><news:keywords>Heinz Eduard Tödt, Menschenrechte, Grundrechte</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2025/08/heinz-eduard-toedt-foto-jens-christian-commentz.jpg?w=120</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/06/20/vom-niederwerfen-zum-anbeten/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-06-20T06:15:34+00:00</news:publication_date><news:title>Vom Niederwerfen zum Anbeten. Wie Luther mit seiner Bibelübersetzung ein Missverständnis zum religiösen Gemeingut machte: &#8222;Im Zentrum steht das hebräische Verb hischtachawāh, das die griechische Septuaginta-Bibel mit proskynéō wiedergibt. Gemeint ist eine ehrerbietige Niederwerfung vor einem Höhergestellten als wortlose Ausdrucksgebärde. Luthers &#8218;Anbeten&#8216; folgt hingegen der Vulgata, die hier das Verb adorare (wörtlich &#8218;anreden&#8216;) verwendet. Damit verschiebt sich die Bedeutung: &#8218;Anbeten&#8216; beziehungsweise adorare bezeichnet primär eine sprachlich artikulierte Beziehung zu Gott, in der Lob oder Bitte mit Worten zum Ausdruck gebracht werden.&#8220;</news:title><news:keywords>Luther-Bibel, Luther-Bibel 1545, Prostration, Proskynese</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2020/06/james-tissot-abraham-und-die-drei-engel-genesis-18.jpeg?w=150</image:loc></image:image></url></urlset>
