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<url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/09/12/eberhard-jungel-aus-freude-an-gott-warum-ich-christ-bin-1979/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-09-12T02:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Eberhard Jüngel, Aus Freude an Gott. Warum ich Christ bin (1979): &#8222;Ich weiß nicht, was Sinn ist. Die Frage nach dem Sein von Sinn hat mir noch niemand beantworten können. Deshalb misstraue ich dem Verlangen nach Sinn. Wer Sinn will, will mehr als das, was da ist und da sein kann. Doch was ist eine Rose mehr als eine Rose? »Sie blühet, weil sie blühet.« Und die Liebe! Wer, wenn er liebte, würde ernsthaft noch nach dem Sinn von Liebe fragen? Wahrscheinlich stellt sich die Frage nach dem Sinn überhaupt nur dort, wo etwas fehlt. Das Verlangen nach Sinn zeigt an, dass das Leben verletzt ist. Und wie! Unverletztes Leben wäre sinnlos glücklich. Sinn hat für mich immer den fatalen Beigeschmack von Ver­tröstung mit ihren im Grunde trostlosen Anleihen bei einer Zukunft, die der Gegenwart nur eben dies voraus hat, dass sie noch nicht ist und eben deshalb viel verspricht, ohne falsifiziert werden zu können. Noch nicht. Aber dann? Trost ist besser als Sinn und Vertröstung. Trost bleibt der schmerzlichen Gegenwart treu.&#8220;</news:title><news:keywords>Christ sein, Eberhard Jüngel</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2022/12/eberhard-juengel.webp?w=113</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/09/11/volker-drehsen-uber-die-wanderung/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-09-11T02:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Volker Drehsen über die Wanderung: &#8222;Ein zentrales Sinnmotiv der Wanderung bilden Abschied und Verlust, in denen sich vor allem das Ungenü­gen an der Ausgangssituation als Ursprung allen menschlichen Prozessdenkens und -empfindens aus­drückt: Wanderung wird zum Sinnbild sowohl menschlicher Verdammung als auch menschlicher Befreiung. Als Irr­fahrt (Odyssee) betont sie den frevel- und schuld­haften Abfall von einem paradiesisch geordneten Urzustand, den Verlust behüteter Exi­stenz überhaupt, die Leiden der Trauer um das Verlorene.&#8220;</news:title><news:keywords>Volker Drehsen, Wanderung</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2025/10/volker-drehsen.jpg?w=150</image:loc></image:image></url></urlset>