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<url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/08/16/walter-brueggemann-kein-regen-auf-dem-land-kommentar-zu-jeremia-14-1-10/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-08-16T21:55:35+00:00</news:publication_date><news:title>Walter Brueggemann, Kein Regen auf dem Land. Kommentar zu Jeremia 14,1-10: &#8222;Die Verse 1-6 sind die Klage, die das Unheil schildert. Die geschilderte Situation ist eine schwere Dürre, die das Land vertrocknen lässt und die Schöpfung dahinschwinden lässt. Die Krise ist für die Bauern am unmittelbarsten, denn die Tiere sind auf Gras angewiesen, das vertrocknet ist. Die Schwere der Dürre zeigt sich darin, dass sie nun nicht nur die Randgruppen der Gesellschaft betrifft, sondern sogar die Vornehmen, die immer die beste Wasserversorgung haben. Die Verwüstung durch die Dürre wird in einem klingenden Wiederholungsschema laut: „kein Wasser“ (V. 3), „kein Regen“ (V. 4), „kein Gras“ (V. 5), „kein Kraut“ (V. 6). Die Esel und Schakale, die an das Nahrungssuchen gewöhnten Tiere, sind in Not. Die Dürre bringt die sozialen Prozesse der Gemeinschaft zum Erliegen, denn nun haben Vornehme, Bauern, Kühe, Esel und Schakale alle etwas gemeinsam. Das Leben ist für sie alle bedroht.&#8220;</news:title><news:keywords>Walter Brueggemann, Jeremia 14, Dürre, Megadürre</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2026/08/megaduerre-im-sommer-1540-in-europa.jpg?w=150</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/08/16/helmut-gollwitzer-brief-an-nichtarische-gemeindeglieder-angesichts-der-bevorstehenden-deportationen/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-08-16T02:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Helmut Gollwitzer, Brief an „nichtarische“ Gemeindeglieder angesichts der bevorstehenden Deportationen (1941): &#8222;Werdet Ihr unsere Worte noch aufnehmen und annehmen können? Viele werden so eingeschlossen sein in den Bannkreis ihrer Angst, dass kein Wort sie mehr zu erreichen scheint. Und wie soll Euch nicht die Bitterkeit übermannen, wenn die zu Euch spre­chen, die ja zurückbleiben im Genuss all der Güter, deren Ihr nun be­raubt seid? Und werden Euch fromme Worte nicht als leere Worte erschei­nen, da Ihr doch Euch selbst ein Beispiel gänzlicher Gottverlassenheit scheinen mögt? &#8218;Sie sind allzumal verstrickt in Höhlen und versteckt in Kerkern; sie sind zum Raube geworden, und ist kein Erretten da.&#8216; Aber ließen wir Euch schweigend ziehen, so wäre es noch schlim­mer und eine Verleugnung der Kraft des Heiligen Geistes, der auch über große Trennungen hinweg und in bösesten Stunden ein in seinem Namen gesprochenes Wort vernehmbar ma­chen kann.&#8220;</news:title><news:keywords>Theodizee, Helmut Gollwitzer, Judenverfolgung, Shoah</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2026/08/helmut-gollwitzer-und-die-deportation-juedischstaemmiger-menschen.jpg?w=150</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/08/15/helmut-gollwitzer-brief-an-amtsbruder-wegen-ausschluss-von-nichtariern-von-der-buckower-freizeit/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-08-15T09:07:00+00:00</news:publication_date><news:title>Helmut Gollwitzer, Brief an Amtsbruder wegen Ausschluss von &#8218;Nichtariern&#8216; von der Buckower Freizeit 1939: &#8222;Es dürfte doch ausgeschlossen sein, dass die nicht arischen Glieder der Kirche sozusagen als Opfer dargebracht werden, damit die übrigen Glieder der Kirche in Ruhe Gemeinschaft und Erbauung genießen können. Soll 1. Kor. 12,26 wirklich gelten, so wird niemand sich damit abfinden können, dass es eben polizeiliche Notwendigkeit gewesen sei. Ich möchte wegen des Entschlusses, lieber einige Teilnehmer auszuschließen, als die ganze Freizeit zu opfern, keinen Vorwurf erheben; ich weiß, wie schwer solche Entschlüsse sind, und dass man da einander nichts verschreiben kann. Es scheint mir aber dennoch nicht verständlich, dass dieser Entschluss gefasst wurde. Es hätte auch ein gutes Zeichen sein können, wenn die übrigen Teilnehmer der Freizeit nicht Mitleid, sondern Mitleiden darin gezeigt hätten, dass auch sie auf die Freizeit in der geplanten Form verzichtet hätten.&#8220;</news:title><news:keywords>Bekennende Kirche, Helmut Gollwitzer, Kirchenkampf</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2026/08/gollwitzer-brief-an-amtsbruder-ausschluss-nichtarier.jpg?w=150</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/08/15/lothar-kreyssig-schreiben-an-reichsjustizminister-franz-gurtner-wider-die-nationalsozialistische-euthanasie-aktion-t4-2-fassung/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-08-15T02:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Lothar Kreyssig, Schreiben an Reichsjustizminister Franz Gürtner wider die nationalsozialistische „Euthanasie“-Aktion T4 (2. Fassung): &#8222;Die Meinung, Menschenleben beenden zu dürfen, weil die beschränkte Vernunft es nicht oder nicht mehr als sinnvoll begreift, ist daher Anmaßung und Empörung gegen Gott. Auch der Ungläubige sollte aber ehrfürchtig sehen, wie Gott nicht nur solches entsetzlich entstellte und hinfällige Leben entstehen lässt, sondern wie er noch mehr Menschen die unbegreifliche Fähigkeit gegeben hat, solches Leben zu lieben und zu betreuen, wie denn überhaupt Liebe als Gleichnis von der Liebe Gottes des Vaters dann am stärksten ist, wenn sie nicht nach Sinn oder Unwert fragt.&#8220;</news:title><news:keywords>Aktion T4, NS-Diktatur, Lothar Kreyssig</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2025/09/lothar-kreyssig2.jpg?w=150</image:loc></image:image></url></urlset>
