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<url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/07/30/rudolf-bultmann-das-christologische-bekenntnis-des-okumenischen-rates/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-07-30T02:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Rudolf Bultmann, Das christologische Bekenntnis des Ökumenischen Rates: &#8222;Christus ist all das, was von ihm ausgesagt wird, sofern er das eschatologische Ereignis ist. Dieses aber nicht so, daß es als ein Weltgeschehen konstatierbar wäre, aber auch nicht ein Geschehen in supranaturalen Höhen, was ja faktisch auch nur ein Weltgeschehen wäre. Jesus Christus ist als eschatologisches Ereignis nicht objektiv feststellbar, so daß man daraufhin an ihn glauben könnte. Vielmehr ist er es ja, genauer gesagt: wird er es ja in der Begegnung, wenn das Wort, das ihn verkündigt, Glauben findet – ja, selbst wenn es nicht Glauben findet; denn wer nicht glaubt, der ist schon gerichtet (Joh. 3,18). Ebenso wie die ἐκκλησία, die Kirche, die eschatologische Gemeinde, nur als Ereignis je wirklich ἐκκλησία ist, so ist auch Christi Herr-Sein, seine Gottheit, immer nur je Ereignis. Eben das ist der Sinn dessen, daß er das eschatologische Ereignis ist, das nie zu einem Ereignis der Vergangenheit objektiviert werden kann, auch nicht zu einem Ereignis in einer metaphysischen Sphäre, das vielmehr jeder Objektivation widerstreitet.&#8220;</news:title><news:keywords>Rudolf Bultmann, Christologie</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2021/07/rudolf-bultmann-gezeichnet.jpg?w=128</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/07/29/vernor-vinge-die-kommende-technologische-singularitat-wie-man-im-posthumanen-zeitalter-uberlebt/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-07-29T13:31:07+00:00</news:publication_date><news:title>Vernor Vinge, Die kommende technologische Singularität: Wie man im posthumanen Zeitalter überlebt (The Coming Technological Singularity: How to Survive in the Post-Human Era, 1993): &#8222;Die Intelligenzverstärkung untergräbt die Bedeutung des Ichs von einer anderen Richtung aus. Die Welt nach der Singularität wird eine Vernetzung mit extrem hoher Bandbreite beinhalten. Ein zentrales Merkmal stark übermenschlicher Entitäten wird wahrscheinlich ihre Fähigkeit sein, mit variablen Bandbreiten zu kommunizieren, einschließlich solcher, die weit über Sprache oder schriftliche Nachrichten hinausgehen. Was geschieht, wenn Teile des Ichs kopiert und verschmolzen werden können, wenn die Größe eines Selbstbewusstseins wachsen oder schrumpfen kann, um der Natur der zu behandelnden Probleme gerecht zu werden? Dies sind wesentliche Merkmale der starken Übermenschlichkeit und der Singularität. Wenn man über sie nachdenkt, beginnt man zu fühlen, wie wesentlich fremd und anders die posthumane Ära sein wird – egal wie klug und wohlwollend sie herbeigeführt wird. Aus einer Perspektive passt die Vision zu vielen unserer glücklichsten Träume: ein endloser Ort, an dem wir einander wirklich kennen und die tiefsten Geheimnisse verstehen können. Aus einer anderen Perspektive ähnelt sie sehr dem Worst-Case-Szenario, das ich mir früher in diesem Aufsatz vorgestellt habe.&#8220;</news:title><news:keywords>Künstliche Intelligenz, Singularität</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2026/07/kuenstliche-intelligenz-und-singularitaet.jpg?w=150</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/07/29/verfolgen-nicht-folgen-wenn-alle-gangigen-bibelubersetzungen-psalm-23-6-falsch-ubersetzen/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-07-29T02:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Verfolgen – nicht folgen! Wenn alle gängigen Bibelübersetzungen Psalm 23,6 falsch übersetzen: &#8222;Im Hebräischen ist nicht von einem Folgen, sondern von einem bedrängenden Verfolgen die Rede. Dazu schreibt Christian Frevel: ‚In den Psalmen wird das Verb rādap fast ausschließlich zur Feindschilderung in den Individualpsalmen gebraucht. Es gehört als Terminus aus der Kriegssprache zu den Begriffen, die sich um die Feindbezeichnung ’ôjeb anlagern.‘ Damit gewinnt der Psalm eine paradoxe Dynamik: ‚Güte und Gnade/Huld werden mich verfolgen mein Leben lang / und heimkehren werde ich ins Haus des HERRN für lange Zeiten.‘ Die treibende Kraft der Heimkehr in das Haus des HERRN sind göttliche Güte und Huld, die zudringlich sind. Ist hingegen von einem Nachfolgen die Rede, gelten Güte und Huld als eigene Errungenschaften, die im Lebenstross mitgeführt werden. Die Heimkehr scheint sich – hirtenlos – dem eigenen Vermögen zu verdanken.&#8220;</news:title><news:keywords>Psalm 23</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2026/07/guete-und-huld-werden-mich-verfolgen-mein-leben-lang-psalm-236-mittel.jpg?w=150</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/07/28/uber-den-alterstheismus/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-07-28T15:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Über den Alterstheismus: &#8222;Im Älterwerden kann sich der Glaube an Gott wieder einstellen.&#8220;</news:title><news:keywords>Alterstheismus</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2026/07/alterstheismus.jpg?w=150</image:loc></image:image></url></urlset>
