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<url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/07/04/albrecht-grozinger-rudolf-bultmann-eine-personliche-annaherung-aus-anlass-seines-50-todestages-am-30-juli-2026/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-07-04T02:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Albrecht Grözinger, Rudolf Bultmann – eine persönliche Annäherung aus Anlass seines 50. Todestages am 30. Juli 2026: &#8222;Ich möchte meine kleine erinnernde Annäherung an Rudolf Bultmann mit einer kleinen Anekdote beschließen. Ich hatte das große Glück, Rudolf Bultmann persönlich kennenzulernen und zu erleben. Er war zu Besuch bei Manfred Mezger in Mainz. Und Mezger lud einige von uns Studierenden zu einem abendlichen Treffen mit Bultmann in seine Wohnung in Mainz-Gonsenheim ein. Anwesend waren auch alle unsere bewunderten theologischen Lehrer und die eine Lehrerin: Manfred Mezger, Herbert Braun, Gert Otto, Willy Schottroff und Luise Schottroff. Wir Kleinen sagten eigentlich nichts, sondern saßen nur mit gespitzten Ohren da, während die Erwachsenen redeten. Der Abend wurde länger, und die Diskussionen heftiger. Und Manfred Mezger war dafür bekannt, dass je engagierter er diskutierte, umso lauter seine Stimme wurde. Plötzlich unterbrach ihn Rudolf Bultmann mit seiner leisen, aber klaren vom Oldenburger Dialekt getragenen Stimme: &#8218;Aber das Schreien, das wollten wir doch den Deutschen Christen überlassen, nicht wahr, Herr Mezger.&#039;&#8220;</news:title><news:keywords>Rudolf Bultmann, Albrecht Grözinger</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2026/07/groezinger-und-bultmann.jpg?w=150</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/07/03/martin-niemoller-der-weg-ins-freie-1946/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-07-03T02:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Martin Niemöller, Der Weg ins Freie (1946): &#8222;Ich habe einmal eine Predigt vor langen, langen Jahren gehört. Die Predigt war nicht gut. Aber die Einleitung ist mir nie wieder aus dem Gedächtnis gekommen. Da stand der junge Hilfsprediger auf der Kanzel in Münster in Westfalen und sagte zu Anfang: »Mein Talar hat zweiundzwanzig Knöpfe. Ich habe sie eben in der Sakristei noch einmal gezählt. Wenn ich anfange, meinen Talar zuzuknöpfen, und ich knöpfe den zweiten Knopf ins erste Loch und alle anderen ganz gewissenhaft und schön weiter bis zum Knopf zweiundzwanzig, der kriegt dann kein Loch mehr. Dann hilft mir das ganze fleißige Knöpfen nichts. Ich muss alles wieder aufmachen und muss den richtigen Anfang machen.« Das ist unsere Situation heute, dass wir den richtigen Anfang finden, und dieser richtige Anfang liegt da, wo wir uns wieder rufen lassen zu persönlicher Verantwortung, dass der Mensch an unserer Seite wieder das Sprachrohr wird, durch das die Frage Gottes: »Adam, wo bist du?« an uns herangetragen wird. Sage keiner, das mögen die andern tun, sondern hier muss nun jeder sich entscheiden und entschließen.&#8220;</news:title><news:keywords>Schuldbekenntnis, Martin Niemöller, NS-Diktatur</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2025/04/talar-mit-knoepfen.webp?w=150</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/07/02/warum-die-fusball-wm-uns-allen-guttut/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-07-02T21:22:27+00:00</news:publication_date><news:title>Warum die Fußball-WM uns allen guttut: &#8222;So lässt sich der Fußball in seiner verdichteten Form einer Weltmeisterschaft als ein soziales Ereignis verstehen, das weit mehr leistet als Unterhaltung. Er stiftet Gespräche, schafft Verbindung, ermöglicht Mitgefühl und gemeinsame Bezugspunkte in einer zunehmend fragmentierten Kommunikationswelt. In dieser Hinsicht ist der WM-Fußball nicht nur Spiel, sondern auch ein Beitrag zum gesellschaftlichen Miteinander – und möglicherweise etwas, das uns allen guttut.&#8220;</news:title><news:keywords>Fußball, Fußball-WM</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2026/07/fussballer-der-nationalmannschaft-vor-dem-spiel.jpg?w=150</image:loc></image:image></url></urlset>
