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<url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/07/25/johannes-evangelista-gosner-uber-die-gottliche-liebe/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-07-25T02:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Johannes Evangelista Goßner über die göttliche Liebe: &#8222;Wie haben die Menschen die Liebe aufgenommen? Ach, sie gönnten ihr keine Herberge; die Liebe musste im Stall geboren werden; alle Türen und Tore waren der Liebe verschlossen, da sie hereinkam in diese Welt. Ja, sie musste fliehen über die Grenzen und exulieren, da sie kaum geboren war. Man strebte ihr nach dem Leben, wollte sie wieder aus der Welt schaffen, da sie kaum den ersten Schritt in die Welt hereingetan hatte. Darum hielt sie sich dreißig Jahre lang verborgen und lebte unbekannt in Armut und Verachtung. Als die Liebe endlich doch öffentlich auftrat, ihren Mund und ihre Hände öffnete und in lauter Wohltun und Segen umherwandelte, was taten die Menschen? Die einen stießen sie mit Gewalt von sich, andere waffneten sich gegen sie und warfen mit Steinen nach ihr, und wieder andere baten sich&#8217;s zur Gnade aus, dass sie von ihnen weichen und ihre Grenze verlassen möchte. Am Ende schlugen sie die Liebe gar ans Kreuz und töteten sie. Aber die Liebe kann nicht aufhören; Schmach, Kreuz, Beleidigung aller Art und selbst der Tod konnten die Liebe nicht töten, sondern sie nur erhöhen und vermehren. Darum konnte sie auch nicht im Grabe bleiben; die Liebe ward wieder lebendig und fing nun erst an, ihr Reich auf Erden zu gründen; indem sie heimgehend und wiederkehrend in den Schoß des Vaters, woher sie gekommen war, den Geist der Liebe ausgoß und herabsendete auf alle, die sich von ihr lieben lassen wollten.&#8220;</news:title><news:keywords>Johannes Evangelista Goßner, Liebe Gottes</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2026/06/johannes-evangelista-gossner-in-der-st.-petersburger-zeit2.jpg?w=108</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/07/24/rudolf-bultmann-formen-menschlicher-gemeinschaft-fur-den-christlichen-glauben-steht-es-fest-dass-der-mensch-sein-selbst-nur-von-gott-empfangen-kann-und-dass-er-es-nur-dann-empfangt-wenn-seine-e/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-07-24T02:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Rudolf Bultmann, Formen menschlicher Gemeinschaft: &#8222;Für den christlichen Glauben steht es fest, dass der Mensch sein Selbst nur von Gott empfangen kann, und dass er es nur dann empfängt, wenn seine Entweltlichung, und das heißt zuletzt: seine Selbsthingabe, eine radikale ist. Es steht ihm fest, dass derjenige, der sein Leben – und das heißt: sein Selbst – erhalten will, es verlieren wird, und nur der, der es preisgibt, es erhalten wird. Aber es steht ihm ebenso fest, dass diese radikale Preisgabe des Selbst dem Menschen gar nicht eher möglich ist, ehe ihm die göttliche Liebe selber schenkend begegnet, ehe sie sich ihm offenbart. Denn nichts anderes ist die Offenbarung Gottes als die dem Menschen begegnende Liebe, die ihn, ihn von sich selbst erlösend, zu sich selbst befreit. Nichts anderes als das in Jesus Christus gesprochene Wort Gottes, das den Menschen anredet und ihn, indem es ihn gegenüber Gott zum Du macht, zum Selbst werden lässt.&#8220;</news:title><news:keywords>Rudolf Bultmann, Gemeinschaft</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2026/07/rudolf-bultmann-4.jpg?w=103</image:loc></image:image></url></urlset>
