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<url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/09/23/hans-joachim-iwand-predigtmeditation-zu-matthaus-152128/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-09-23T02:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Hans Joachim Iwand, Predigtmeditation zu Matthäus 15,21–28: &#8222;Der tiefsten Tiefe der Anfechtung entspricht die wunderbarste Kraft des Glaubens. Er ‚fängt Jesus in seinen Worten‘. In dem ‚Ja, Herr, aber doch‘ liegt seine große Kraft, er beugt sich unter Gottes Urteil, aber er zerbricht darunter nicht, sondern hält sich an die Hoffnung und das wider allen Augenschein. Das ist die ‚getroste Verzweiflung‘. Das ist die Not, in der uns der ‚Geist vertritt mit unaussprechlichem Seufzen‘. Die Frau demütigt sich bis in den Staub, sie gibt Gott recht – sagt ja, wo alles natürliche Empfinden des Menschen sich empört – aber sie ergreift zugleich damit das Ja unter dem Nein des Herrn: sie bittet um die Brosamen, die vom Tische fallen. ‚Um dieses Wortes willen‘ wird sie erhört. Der Herr redet sie an: ‚O Weib!‘ Nein, sie ist kein Hund, sie darf vor ihm stehen als der Mensch, der durch die Hölle der Anfechtung gegangen ist. Aber mehr noch, er stellt sie heraus als die wahrhaft Glaubende – und mehr noch: was sie nicht aufhörte zu glauben, was sie nicht losgelassen hat, selbst mitten in der Nacht der Verzweiflung, das liegt auf einmal als Geschenk in ihrem Schoß: ‚Dir geschehe, wie du willst‘. Der Dämon, der ihre Tochter bezaubert hat, ist gewichen. Im Glauben hat sie sie neu geschenkt erhalten.&#8220;</news:title><news:keywords>Kanaanäische Frau</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2026/09/jesus-und-die-kanaanaeische-frau.jpg?w=150</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/09/22/johann-peter-hebel-uber-die-juden/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-09-22T10:28:56+00:00</news:publication_date><news:title>Johann Peter Hebel über die Juden (1809): &#8222;Ich könnte hier noch einiges anreihen, wenn es mein Interesse wäre, die blöden Seiten aufzudecken, womit sich dieses Volk zu seinem Ahnherrn bekennt, der den Bruder um Erstgeburt und Erbteil zu beschleichen und den Schwiegervater in Mesopotamia zum armen Manne auszuschälen weiß und nach seiner Heimkunft die unheilbare Feigheit des schlechten Gewissens auf ewige Zeiten dokumentiert. Achtung für eine anderweitige Heiligkeit dieses Volkes decke darüber den Mantel der Schonung. Lieber will ich sein Sachwalter sein und jetzt eine schöne und beneidenswerte Seite desselben ausheben. Der Jude weicht dem Ackerbau und jedem Beruf, der anhaltend und mühsam beschäftigt, aus und nährt sich, sei es auch kümmerlich, von allerlei Handel, treibt Gaukelei, legt Rattengift oder kultiviert irgendeinen Nebenzweig einer nützlichen Kunst im kleinen, z. B. die Operation der Hühneraugen. Man sagt daher, sie seien Tagediebe, und das ist einseitig und ungerecht. Man sollte sagen: Sie sind Morgenländer.&#8220;</news:title><news:keywords>Christen und Juden, Johann Peter Hebel, Antijudaismus, Juden</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2026/09/johann-peter-hebel-ueber-die-juden.jpg?w=150</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/09/22/matthias-viertel-uber-nachstenliebe/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-09-22T02:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Matthias Viertel über Nächstenliebe: &#8222;Jesus selbst ist also nicht Begründer der Nächstenliebe, er greift dieses alttestamentliche Gebot lediglich auf, um es in radikaler Weise von den Nächsten über die Fremden bis zu den Feinden auszuweiten. In seiner Argumentation reiht er dabei das Gebot der Nächstenliebe in den Kontext des Gesetzes, schließt von der Liebe zum Nächsten implizit auf eine Ausgrenzung der Feinde (»Ihr habt gehört: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen«), um dann die Forderung der Nächstenliebe in das Gebot zur Feindesliebe umzu­wandeln (»Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde und bittet für die, welche euch verfolgen«). Dadurch, dass Jesus das Gebot der Nächstenliebe unter den Aspekten der Notfallsituation bzw. der Konfliktregelung interpretiert und dabei zu der Forderung der Feindesliebe kommt, wird die Forderung der Nächstenliebe zugleich als ein universaler Anspruch geltend gemacht.&#8220;</news:title><news:keywords>Nächstenliebe</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2021/04/der-barmherzige-samariter-305524079.jpg?w=150</image:loc></image:image></url></urlset>