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<url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/06/25/albrecht-grozinger-die-kirche-als-zivilgesellschaftliche-assoziation/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-06-25T09:18:47+00:00</news:publication_date><news:title>Albrecht Grözinger, Die Kirche als zivilgesellschaftliche Assoziation. Überlegungen aus aktuellem Anlass: &#8222;Die Kirche als zivilgesellschaftliche Assoziation stärkt also den gesamtgesellschaftlichen Pluralismus dadurch, dass sie in ihrer vielfältigen Praxis die Perspektive der biblischen Überlieferung einbringt. Und die Kirche als zivilgesellschaftliche Assoziation stärkt den Gedanken den Toleranz dadurch, dass sie sich dabei allein auf die Überzeugungskraft ihrer Botschaft verlässt. Und das ist im Übrigen ein ur-reformatorischer Grundsatz: Sine vi humana, sed verbo – ohne alle menschliche Gewalt, allein durch die Überzeugungskraft des Evangeliums. Diese Sicht ist so bedeutsam, dass sie sogar wörtlich in die Confessio Augustana von 1530 aufgenommen wurde. Und diese Sicht beschreibt zugleich den präzisen Ort der Kirche als zivilgesellschaftliche Assoziation in einer pluralistischen Gesellschaft.“</news:title><news:keywords>Albrecht Grözinger, Zivilgesellschaft</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2023/07/albrecht-groezinger.jpg?w=150</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/06/25/nationalistischer-aufruf-des-evangelischen-oberkirchenrates-vom-november-1918/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-06-25T02:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Nationalistischer Aufruf des Evangelischen Oberkirchenrates vom November 1918: &#8222;Am Totensonntag werden Ungezählte in bittrem Weh, dass ihre Toten nun umsonst gefallen sein könnten, sich in den Kirchen sammeln. Wir wollen ihnen den vollen Trost des ewigen Lebens bringen und ihnen den Glauben stärken, dass die heiligen Opfer mitwirken zur Auferstehung unseres Volkes. Wir gehen der sonst so lichten und nun so dunklen Advents- und Weih­nachtszeit entgegen. Viele in unserm Volk werden in der großen Gefahr sein, alle Hoffnungen fürs Vaterland zu begraben. Hoffnungslosigkeit ist der Tod. Wir wollen den Trost ergreifen, dass der Herr, der durch Tod zum Leben gegangen ist, immer im Kommen ist. Sein Weg ist auch in dunklen Wassern dieser Zeit. Jede Epoche der Weltgeschichte soll auch eine Epoche in der Geschichte seines Reiches sein. Er lebt und herrscht, er wird siegen. Er lässt seine Sache nicht im Stich! Das Reich muss uns doch bleiben!&#8220;</news:title><news:keywords>1. Weltkrieg, Kriegstheologie, Evangelischer Oberkirchenrat, Christlicher Nationalismus</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2026/06/heimkehrende-hessische-einheiten-bei-ihrem-einzug-in-kassel-november-1918-symbolbild-mittel.jpg?w=150</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/06/24/drei-schriften-von-eitelhans-langenmantel-uber-das-abendmahl-des-herrn/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-06-24T02:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Drei Schriften von Eitelhans Langenmantel über das Abendmahl des Herrn: &#8222;Zum fünften, wollen sie dir das nicht nachgeben, so lege ihnen das vor, dass Christus auch den Kelch genommen hat und gesprochen: Dieser Kelch ist ein neues Testament in meinem Blut. So wollen wir auch keine Auslegung darüber machen lassen. So frag man sie, worin denn das Blut sei, so der Kelch im Blut ist. Zum sechsten frag man sie, ob einer Christum empfangen könne, er glaube an ihn. So sprechen sie nein. So glaubt das Brot nicht, so kann es auch den Leib Christi nicht empfangen. Denn der Glaube kommt aus dem Gehör, so kann das Brot nicht hören, kann es nicht hören, so kann es auch nicht glauben. Deshalb kann es denn den Leib Christi nicht empfangen.&#8220;</news:title><news:keywords>Realpräsenz, Eitelhans Langenmantel, Täufer, Abendmahlsstreit</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2026/02/eitelhans-langenmantel-erhaelt-den-abendmahlskelch.jpg?w=150</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/06/23/dietrich-bonhoeffer-friedenspredigt-zu-romer-12-17-21/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-06-23T15:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Dietrich Bonhoeffer, Friedenspredigt zu Römer 12,17-21 (1938): „Das Kreuz ist keines Menschen Privatbesitz, sondern es gehört allen Menschen, es gilt allen Menschen. Gott liebt unsere Feinde – das sagt uns das Kreuz, er leidet um sie, er hat Not und Schmerzen um sie, er hat für sie seinen lieben Sohn gegeben. Darauf kommt alles an, dass wir bei jedem Feind dem wir begegnen, sogleich denken: den liebt Gott, für den hat Gott alles gegeben. Darum haltet euch nicht selbst für klug: das hieß für unsere Stellung zu unseren Feinden zuerst: Den­ke daran, dass du auch Gottes Feind warst und dass dir Erbarmung widerfahren ist ohne Ver­dienst und Würdigkeit. Es hieß zweitens: Denke daran, dass Gott auch für deinen Feind ans Kreuz ging und ihn liebt wie dich.“</news:title><news:keywords>Kreuz, Barmherzigkeit, Frieden, Kreuzestheologie, Feind</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2019/04/dietrich-bonhoeffer-mit-seiner-friedenspredigt-1938.jpg?w=150</image:loc></image:image></url></urlset>