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Soll es keinen fatalistischen Abschied geben, darf ein religionssoziologischer Deutungsrahmen, bei dem die Diffusion religiöser Selbstbezüglichkeit im Zentrum steht, nicht das letzte Wort haben. Dazu ist das Hinübergehen in eine andere Gattung (metábasis eis állo génos) angesagt, die als kohärente Erzählung nicht zu Fehlschlüssen führt.&#8220;</news:title><news:keywords>Säkularisierung, Volkskirche, Abschied</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2026/05/symbolbild-abschied-von-der-volkskirche.jpg?w=150</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/05/12/terence-e-fretheim-zu-jeremia-3131-34/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-05-12T12:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Terence E. Fretheim zu Jeremia 31,31-34 (Der Neue Bund): &#8222;Eine beziehungsförmige Erkenntnis des HERRN und eine einseitige, bedingungslose göttliche Vergebung sind das Herz und die Seele dieses Neuen Bundes; sie ermöglichen ein fortwährendes Leben in Beziehung mit Gott und bieten dessen fortwährende Grundlage. Israels Vergangenheit wird wahrhaft vergangen sein, wird nie mehr über dem Volk hängen; nie mehr werden sie sich fragen müssen, ob Gott sich wieder an ihre Sünden erinnern werde. In der Formulierung &#8218;vom Kleinsten bis zum Größten&#8216; ist eine Demokratisierung des Volkes im Blick. Niemand wird einen besonderen Zugang zur Erkenntnis Gottes oder zur Vergebung der Sünden haben.&#8220;</news:title><news:keywords>Neuer Bund, Terence E. Fretheim, Jeremia 31</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2026/05/terence-e.-fretheim.jpg?w=100</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/05/12/hans-joachim-iwand-kirche-und-gesellschaft-1952/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-05-12T02:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Hans Joachim Iwand, Kirche und Gesellschaft (1952): &#8222;Beide, Kirche und Gesellschaft, sind von Gott her aufeinander bezogen, sie ste­hen offen füreinander und müssen füreinander offenstehen, &#8218;bis dass Er kommt&#8216;. Das ist die evangelische Regel für das Verhältnis der beiden Größen zueinander. Weder fällt die Kirche je zusammen mit Gottes Reich – das hieße, dass sie selbst aufhörte, offenzustehen für eine Reformation von draußen her. Noch fällt Gottes Reich je zusammen mit der Gesellschaft oder irgendeiner nur denkbaren Reform derselben. Sonst würde Gottes Reich greifbar werden mit &#8218;äußeren Gebärden&#8216;, und an die Stelle des einen Jesus von Nazareth würden neue Christusgestalten und falsche Propheten treten, die die Massen verführen und in den Abgrund reißen.</news:title><news:keywords>Kirche und Gesellschaft</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2021/07/hans-joachim-iwand-4.jpg?w=136</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/05/11/walter-brueggemann-zu-jeremia-3131-34/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-05-11T08:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Walter Brueggemann zu Jeremia 31,31-34: &#8222;All das Neue ist möglich, weil JHWH vergeben hat. Tatsächlich hängt der Neuanfang im und nach dem Exil von der Bereitschaft JHWHs ab, aus einem System von Belohnungen und Strafen auszubrechen, denn die Missachtung Israels und Judas hätte durch Strafe nie gesühnt werden können. Gott hat den Teufelskreis von Sünde und Strafe durchbrochen; dieser durchbrochene Kreis erlaubt es Israel, an einem anderen Ort mit neuer Möglichkeit neu zu beginnen. Dies ist eine ungewöhnliche Aussage, völlig jüdisch, völlig gnadenerfüllt; von ihr hängt das ganze wiederhergestellte Judentum aus dem Exil ab. Der jüdische Glaube ist tief in der Vergebung verwurzelt.&#8220;</news:title><news:keywords>Walter Brueggemann, Neuer Bund, Jeremia 31</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2025/12/walter-brueggemann-zu-jesaja-61.jpg?w=100</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/05/11/tagesgebet-zum-6-sonntag-nach-ostern-exaudi-17-mai-2026/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-05-11T02:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Tagesgebet zum 6. Sonntag nach Ostern (Exaudi) 17. Mai 2026</news:title><news:keywords>Exaudi</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2026/04/bild6.png?w=150</image:loc></image:image></url></urlset>
