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<url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/06/15/daniel-l-smith-christopher-kommentar-zu-micha-718-20/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-06-15T08:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Daniel L. Smith-Christopher, Kommentar zu Micha 7,18-20: &#8222;Gott wird Verfehlungen mit Füßen treten und Sünden an die entlegensten vorstellbaren Orte werfen, wie zum Beispiel unter das Meer. Ironischerweise kann der Begriff für &#8218;mit Füßen treten&#8216; auch für militärische Eroberung verwendet werden, aber im späteren Gebrauch erscheint er häufiger für die &#8218;Herabwürdigung&#8216; von Menschen zur Sklaverei. Darüber hinaus wird gesagt, dass Gott die &#8218;Missetaten&#8216; des Volkes &#8218;wirft&#8216; oder &#8217;schleudert&#8216;. Derselbe Begriff wird bezeichnenderweise dafür verwendet, dass das Volk aus dem Land &#8218;hinausgeworfen&#8216; wird, in den Flüchen des Deuteronomiums, aber Jesaja spricht auch davon, dass Gott &#8218;alle meine Sünden hinter deinen Rücken geworfen hat&#8216;. Der Verweis auf das Werfen der Sünden in die &#8218;Tiefen&#8216; scheint sicherlich eine Anspielung auf die Vernichtung der Streitmacht des Pharao beim Auszug zu sein, da dieselbe Bildsprache in der Tradition der Bußgebete wiederholt wird.&#8220;</news:title><news:keywords>Micha 7, Gnadenformel</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2026/06/er-wird-alle-unsere-suendenin-die-tiefen-des-meeres-werfen-micha-719.jpg?w=150</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/06/15/tagesgebet-zum-3-sonntag-nach-trinitatis-21-juni-2026/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-06-15T02:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Tagesgebet zum 3. Sonntag nach Trinitatis, 21. Juni 2026</news:title><news:keywords>Gleichnis vom verlorenen Sohn, Selbstgerechtigkeit</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2026/06/grafik.png?w=150</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/06/14/karl-barth-der-einzelne-in-dieser-zeit-1957/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-06-14T02:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Karl Barth, Der Einzelne in dieser Zeit (1957): &#8222;Wer ist er denn, dieser Einzelne, wenn er sich als solcher einmal recht statt schlecht verstehen wollte? Wirklich der arme Einsame, der Angst haben muss, zu kurz zu kommen, wenn er sein Leben nicht für sich haben und führen kann, der darum auf das Recht seines Eigensinns und Eigenwillens pochen, der darum zur Privatperson und damit zum Räuber und damit zum Totengräber seiner Freiheit werden muss? Es ist klar, wie die liebe Sonne: Er ist in der ihm gegebenen Besonderheit, Einzigartigkeit und Einmaligkeit, in der er dieser und dieser Mensch ist und die niemand ihm nehmen kann, einer unter anderen, die in der ihnen gegebenen Besonderheit, Einzigartigkeit und Einmaligkeit wie er selbst einzelne sind. Er ist es also gerade nicht ohne sie. Und er ist es nicht weniger, aber auch nicht mehr als sie. Sie gehören ihm nicht, er kann über sie nicht verfügen, wie er auch nicht ihnen gehört, wie sie auch über ihn nicht verfügen können. Er ist schlicht ihr Nächster, ihr Nachbar und sie sind die seinigen. Er ist mit ihnen und sie sind mit ihm. Er und sie sind gerade als einzelne Menschen Mitmenschen.&#8220;</news:title><news:keywords>Freiheit, Nächster, Privatperson</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2025/02/karl-barth-15-universitaetsbibliothek-basel.jpg?w=113</image:loc></image:image></url></urlset>
