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<url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/06/14/karl-barth-der-einzelne-in-dieser-zeit-1957/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-06-14T02:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Karl Barth, Der Einzelne in dieser Zeit (1957): &#8222;Wer ist er denn, dieser Einzelne, wenn er sich als solcher einmal recht statt schlecht verstehen wollte? Wirklich der arme Einsame, der Angst haben muss, zu kurz zu kommen, wenn er sein Leben nicht für sich haben und führen kann, der darum auf das Recht seines Eigensinns und Eigenwillens pochen, der darum zur Privatperson und damit zum Räuber und damit zum Totengräber seiner Freiheit werden muss? Es ist klar, wie die liebe Sonne: Er ist in der ihm gegebenen Besonderheit, Einzigartigkeit und Einmaligkeit, in der er dieser und dieser Mensch ist und die niemand ihm nehmen kann, einer unter anderen, die in der ihnen gegebenen Besonderheit, Einzigartigkeit und Einmaligkeit wie er selbst einzelne sind. Er ist es also gerade nicht ohne sie. Und er ist es nicht weniger, aber auch nicht mehr als sie. Sie gehören ihm nicht, er kann über sie nicht verfügen, wie er auch nicht ihnen gehört, wie sie auch über ihn nicht verfügen können. Er ist schlicht ihr Nächster, ihr Nachbar und sie sind die seinigen. Er ist mit ihnen und sie sind mit ihm. Er und sie sind gerade als einzelne Menschen Mitmenschen.&#8220;</news:title><news:keywords>Freiheit, Nächster, Privatperson</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2025/02/karl-barth-15-universitaetsbibliothek-basel.jpg?w=113</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/06/13/ellen-f-davis-und-richard-b-hays-jenseits-der-kritik-die-kunst-die-bibel-neu-zu-lesen-2004/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-06-13T02:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Ellen F. Davis und Richard B. Hays, Jenseits der Kritik: Die Kunst, die Bibel neu zu lesen (2004): &#8222;Die Schrift erzählt wahrhaftig die Geschichte von Gottes schöpferischem, richtendem und rettendem Handeln. Gott ist der Hauptakteur der biblischen Erzählung. Der dreieinige Gott, den Christen verehren, ist der Gott Israels, der sein Volk aus der Sklaverei führte, ihm die Tora gab und Jesus von den Toten auferweckte. Derselbe Gott wirkt auch heute in der Welt. Er ist keine Projektion menschlicher Religiosität. Wer die biblische Geschichte reduziert – als Symbol der menschlichen Psyche oder als Machtinstrument –, verfehlt ihre zentrale Botschaft. Die Schrift offenbart Gottes Wort, das Dinge ins Dasein ruft, unsere Vorurteile richtet und unvorstellbare Gnade schenkt.&#8220;</news:title><news:keywords>Richard B. Hays, Ellen F. Davis</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2025/08/ellen-davis-und-richard-hays.jpg?w=150</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/06/12/leonhard-ragaz-in-sachen-religios-sozialistische-fremdenfeindlichkeit/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-06-12T09:54:45+00:00</news:publication_date><news:title>Leonhard Ragaz in Sachen religiös-sozialistische Fremdenfeindlichkeit 1917: &#8222;Von allen Seiten brandet die Flut fremden Volkstums heran und überschwemmt fast unmerklich Stück für Stück unseres Landes. Im Osten sind es die Tiroler und Italiener, im Süden die Italiener allein, im Westen die Franzosen, im größten Teil der Schweiz aber und ein wenig überall die Deutschen. In unseren Städten bilden die Fremden da und dort zwei Fünftel bis fast die Hälfte der Einwohner. Diese Fremden haben wenig Lust, Schweizerbürger zu werden. So kommt man denn und rechnet uns kaltblütig vor, dass, wenn es so weitergeht, in fünfzig Jahren mehr Fremde in unserem Lande wohnen werden als Schweizerbürger. Während des Krieges sind ganze Heere von uns weggezogen zu den Fahnen der verschiedenen Völker. Das sind unerhörte Zustände. Kein Volk der Erde kennt etwas Ähnliches. Auf dieser Linie rückt uns das Finis Helvetiae zum Greifen nahe.&#8220;</news:title><news:keywords>Leonhard Ragaz, Religiöser Sozialismus, Fremdenfeindlichkeit</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2026/06/leonhard-ragaz-die-neue-schweiz.jpg?w=150</image:loc></image:image></url></urlset>
