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Und beide täten gut daran, sich dessen zu erinnern, dass sie, wenn auch in sehr verschiedener Absicht, dasselbe sagen. Aber wenn zwei dasselbe sagen, so ist es noch nicht dasselbe oder – wie es in diesem Fall wohl heißen muß – so ist es nicht mehr dasselbe. Denn der ungläubige Atheist redet vom Tode Gottes am Kreuz Jesu Christi vorbei, während der glau­bende Christ davon redet, weil Jesus Christus gestorben ist. Immerhin ist der neuzeitliche Atheismus, der am Kreuz Jesu Christi vorbei davon redet, dass Gott tot ist, ohne den dem christlichen Glauben ursprünglich nachgesagten Atheismus geschichtlich überhaupt nicht zu verstehen.&#8220;</news:title><news:keywords>Karfreitag, Atheismus, Eberhard Jüngel, Tod Gottes</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2022/12/eberhard-juengel-6.jpg?w=108</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/04/04/tagesgebet-zum-ostermontag-6-april-2026/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-04-04T02:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Tagesgebet zum Ostermontag, 6. April 2026</news:title><news:keywords>Ostermontag</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2026/03/bild2-1.png?w=150</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/04/03/gebet-in-der-osternacht/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-04-03T08:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Gebet in der Osternacht</news:title><news:keywords>Osternacht</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2026/03/bild1-1.png?w=150</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/04/03/wilhelm-ropke-soziologie-des-totalitarismus-1947/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-04-03T02:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Wilhelm Röpke, Soziologie des Totalitarismus (1947): &#8222;Da der moderne Totalitarismus keinerlei Rechtsanspruch besitzt, muss er seine ganze Regierungskunst darauf verwenden, irgendeinen Ersatz für diesen Rechtsanspruch und für die fehlende Macht über Herzen und Gemüter der Regierten zu finden. Daher die Notwendigkeit, die Meinung zu uniformieren und dem Volke den Willen des Staates aufzuzwingen. Daher der nervöse Eifer zu gefallen, das unaufhörliche Verlangen nach sensationellem Erfolge und das ängstliche Schielen nach den Massen, um festzustellen, ob sie auch einverstanden sind. Die Vertreter eines solchen Systems entbehren eben der inneren Gelassenheit, die die selbstverständliche Apanage einer legitimen Regierung ist, und sind darum doppelt empfänglich für Beifall und überempfindlich gegen Kritik. Sie leiden an Minderwertigkeitskomplexen, die sie unter bombastischem Auftreten zu verstecken suchen. Ein typisches Charakteristikum all dieser Gewaltsysteme ist ferner die Schwäche, den illegitimen, ephemeren Charakter ihrer Macht durch pompöse Monumente zu verdecken, die mit ihrer in eine grandiose Zukunft weisenden Architektur über die gähnende Leere in der Gegenwart hinwegtäuschen sollen. Daraus erklärt sich auch die Angst dieser Regime vor der Ruhe des alltäglichen Gleichmaßes; die Unsicherheit ihrer Struktur duldet keine Ruhe, sie müssen dauernd mit neuen &#8218;Coups&#8216;, neuen Stimulantien aufwarten, um zu verhindern, dass die absichtlich in einen Dauerzustand der Erregung versetzte Bevölkerung sich abkühlt und die Dinge mit den nüchternen Augen der Vernunft ansieht.&#8220;</news:title><news:keywords>Wilhelm Röpke, NS-Staat, Totalitarismus</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2026/03/wilhelm-roepke.jpg?w=115</image:loc></image:image></url></urlset>
