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<url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/10/28/matthias-flacius-illyricus-uber-den-erkenntnisgrund-der-heiligen-schrift/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-10-28T03:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Matthias Flacius Illyricus, Über den Erkenntnisgrund der Heiligen Schrift (Clavis scripturae sacrae, 1567): &#8222;Es ist in der Tat zweifelhaft, warum Gott die Schrift gleichsam Satz für Satz und so dicht gedrängt in bestimmte Teile eingeteilt überliefert hat, wie auch das kaiserliche Recht geschrieben ist. Geschah es deshalb, weil beide aus einzelnen Fällen oder aus deren Behandlung entstanden sind? Denn wirklich sind beide (wie man zu sagen pflegt) aus den schlechtesten Sitten des Menschengeschlechts und des Teufels, oder gewiss auf Anlass derselben, entstanden. Oder darum, weil sie so besser den einzelnen Aufgaben dienlich sind? Denn die Schrift ist zu einem großen Teil aus einzelnen Eingebungen, Ansprachen und Briefen zusammengestellt, die zur Beseitigung und Berichtigung der Übel aus der Schuld und Strafe der Menschen von Gott gegeben sind. Und diese Sache oder Methode ermangelt freilich nicht sehr schwerwiegender Gründe, aber das bringt doch zugleich eine gewisse Dunkelheit für die Unerfahreneren mit sich.&#8220;</news:title><news:keywords>Matthias Flacius Illyricus</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2026/10/matthias-flacius-illyricus-clavis-scripturae-sanctae.jpg?w=150</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/10/27/gerhard-jacobi-predigt-zu-apostelgeschichte-104243-1935/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-10-27T03:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Gerhard Jacobi, Predigt zu Apostelgeschichte 10,42–43 (1935): &#8222;Ob wir nicht als Bekennende Kirche schon zu lange geschwiegen haben, wo wir hätten reden sollen? Um uns eine Flut von Worten, Reden, Schriften, die gegen Gott gerichtet sind, Gott beleidigen, Gottes Ehre antasten. Durch Schweigen der Kirche werden Tausende und Millionen Menschen in den Abfall von Gott geführt. Je mehr wir schweigen, desto größer der Abfall und desto mehr Schuld bei uns. Eine Kirche, die nur innerhalb ihrer vier Wände Christus verherrlicht, ist nicht Zeugin.&#8220;</news:title><news:keywords>Bekennende Kirche, Bekenntnissynode, Gerhard Jacobi</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2025/11/gerhard-jacobi-als-bischof-von-oldenburg.jpg?w=119</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/10/26/rolf-rendtorff-uber-helmut-gollwitzer-gekrummt-vor-dem-herrn-aufrecht-im-klassenkampf/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-10-26T09:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Rolf Rendtorff über Helmut Gollwitzer. „Gekrümmt vor dem Herrn – aufrecht im Klassenkampf“: &#8222;In Berlin wird nun der &#8218;politische Theologe&#8216; Helmut Gollwitzer in das viel­fältige Geschehen der sechziger und siebziger Jahre hineingezogen – genauer: er stellt sich ihm, er nimmt die ihm darin begegnenden Herausforderungen an; Berlin und die FU prägen ihn und seine Theologie (gewiß nicht ausschließlich, da­zu ist er viel zu sehr Theologe), und er prägt sie an seinem Teile mit. Daß dieser Teil oft nicht gering war, zeigt sich beispielhaft darin, daß er es war, der im Juni 1967 die Gedenkrede vor der Überführung des Sarges von Benno Ohnesorg nach Westdeutschland hielt. &#8218;Keiner hatte wie er eine solche breite Anerken­nung, und an diesem Christen und Radikaldemokraten kam niemand vorbei&#8216;, schrieb Rudi Dutschke später dazu.&#8220;</news:title><news:keywords>Helmut Gollwitzer, Rolf Rendtorff</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2025/02/rolf-rendtorff-und-helmut-gollwitzer.jpg?w=150</image:loc></image:image></url></urlset>