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<url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/09/09/siegfried-lichtenstaedter-kultur-und-humanitat/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-09-09T02:00:49+00:00</news:publication_date><news:title>Siegfried Lichtenstaedter, Kultur und Humanität. Völkerpsychologische und politische Untersuchungen (1897): &#8222;Die Kultur ist der modernen europäischen Menschheit geradezu das höchste Ideal, das kostbarste Gut auf Erden. Die Frage nach der Bestimmung des Menschen wird nicht selten mit ‚Kultur‘ beantwortet. Fühlt sich ein Volk Europas von einem andern beleidigt, so glaubt es keinen stärkeren Vorwurf seinem Gegner ins Gesicht schleudern zu können, als den ‚Mangel an Kultur‘. Selbst zur Rechtfertigung gewisser Verstöße gegen Sittengesetze beruft man sich auf die Kultur. Wenn ‚Völkern‘ ihr Grund und Boden abgenommen wird, Mord, Raub, Brandstiftung in gewissen überseeischen Ländern verübt werden, so muss das Interesse der höheren Kultur alles dies decken. Nichtsdestoweniger gilt die Kultur, sagen wir es kurz, als der Inbegriff alles Guten und Schönen.&#8220;</news:title><news:keywords>Siegfried Lichtenstaedter, Kultur, Rassismus, Kolonialismus</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2026/09/siegfried-lichtenstaedter-kultur-und-humanitaet.jpg?w=150</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/09/08/strasen-ehren-nur-ausnahmsweise-die-engel-der-geschichte/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-09-08T08:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>&#8222;Straßen ehren nur ausnahmsweise die Engel der Geschichte, häufiger dokumentieren sie die politischen Obsessionen und Irrtümer vorangegangener Geschlechter.&#8220; (Götz Aly)</news:title><news:keywords>Hans Meiser, Götz Aly</news:keywords></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2026/09/hans-meiser-strasse.jpg?w=150</image:loc></image:image></url><url><loc>https://jochenteuffel.com/2026/09/08/karl-barths-bericht-uber-seine-deutschlandreise-19-august-bis-4-september-1945-an-die-organisation-i-der-amerikanischen-armee-in-deutschland-man-ist-emport-frankfurt-und-marburg-hier-der-evang/</loc><news:news><news:publication><news:name>NAMENSgedächtnis</news:name><news:language>de</news:language></news:publication><news:publication_date>2026-09-08T02:00:00+00:00</news:publication_date><news:title>Karl Barths Bericht über seine Deutschlandreise, 19. August bis 4. September 1945 an die Organisation I der amerikanischen Armee in Deutschland: &#8222;Man ist empört (Frankfurt und Marburg: hier der evang. Theologiepro­fessor Bultmann) über die Gewohnheit der amerikanischen Soldaten, übrig­gebliebene wertvolle Lebensmittel vor den Augen der Bevölkerung mit Ben­zin zu übergießen und zu verbrennen. In Marburg sei dasselbe mit einem gan­zen Lager eroberter deutscher Militärmäntel geschehen.&#8220;</news:title></news:news><image:image><image:loc>https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2025/09/karl-barth-mit-lebensmittellieferungen-auf-dem-weg-nach-bonn-1946.jpg?w=150</image:loc></image:image></url></urlset>